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VIELFALT DER PROJEKTE
ÖPPs sind immer einzigartig, es gibt keine "Lösungen von der Stange", die auf ein neu geplantes Objekt übertragbar sind – doch gibt es Erfahrungswerte in Planung, Umsetzung und Betrieb der Projekte, die in neue Vorhaben einfließen können.
Aus dem Bundesministerium der Finanzen hieß es auf dem 2. Bundeskongress, dass 15 Prozent der Projekte der öffentlichen Hand künftig über ÖPPs realisiert werden könnten.
Nicht alles ist machbar, aber vieles ist denkbar: Die Geschäftsmodelle müssen jedoch stimmig sein, Planung, Umsetzung und Betrieb professionell durchdacht und umgesetzt werden und Befindlichkeiten der Partner bekannt sein. Der Bundeskongress ÖPP will, ebenso wie seine beiden Vorgängerveranstaltungen, Kontakt zwischen öffentlichen und privaten Partnern herstellen, Vorbehalte aus dem Weg räumen, Best Practice Beispiele vorstellen und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.
PLANUNG, UMSETZUNG, BETRIEB
Bis zum eigentlichen Kernstück eines ÖPPs, der Betriebsphase, die meist über mehrere Dekaden vertraglich festgelegt ist, gilt es eine Reihe von Steinen aus dem Weg zu räumen, die der Realisierung der zumeist Millionenschweren Projekte im Weg stehen können.
Am Anfang steht die Machbarkeitsstudie, die mittels Analysen von Fachkräften aufzeigt, ob eine ÖPP überhaupt lohnenswert und praktikabel ist. Hierbei darf die derzeitige Verbesserung der öffentlichen Haushaltslage sich nicht zu einem Argument gegen ÖPP entwickeln: Konsolidierung der Haushalte bleibt immer ein aktuelles Thema. Gerade im kommunalen Bereich lassen sich mittels “Kleiner ÖPPs“ erhebliche Einsparpotentiale eröffnen, die dazu beitragen, die Haushalte nachhaltig zu entlasten. Ist die Entscheidung für eine ÖPP gefallen, steht die Umsetzung an, die Grundlage für den langfristigen Betrieb. Diese Phase entscheidet über den Erfolg einer ÖPP.
AUF DEM KONGRESS
Der Bundeskongress ÖPP erwartet jedes Jahr rund 500 Teilnehmer aus Bund, Ländern, Kommunen und der Wirtschaft in der Stadthalle Bad Godesberg, die sich aktiv um die Realisierung von ÖPP-Projekten bemühen bzw. dies in der Zukunft vorhaben. Der Kongress der Behörden Spiegel-Gruppe will keinen "Frontalunterricht" mit vorgefertigten Meinungen liefern – er bietet sowohl im Haupt- als auch im Fachprogramm ausreichend Zeit für Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Ausstellern, Besuchern und Referenten. Parallel zu dem Kongress wird eine begleitende Ausstellung stattfinden, in der sich die führenden Unternehmen der Branche mit ihren Lösungen präsentieren.
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