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US-Präsident Bush bei seinem Besuch in Deutschland 2006. (Foto: BS/REGIERUNGonline/Cordes)

Offenlegung von Polizeieinsatzkosten

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier sieht sich durch gestrigen Gerichtsentscheid zur Offenlegung der Kosten des Polizeieinsatzes beim Bush-Besuch im Jahr 2006 grundsätzlich bestätigt. Der Kläger sei mit seinem Begehren, über die Kosten hinausgehende Informationen zu den Polizeieinsätzen zu erlangen, vor Gericht eindeutig gescheitert. (09.09.2010)

Frank Richter, Vorsitzender der GdP NRW fordert für die Polizei einen Abzugsplan aus Afghanistan. (Foto: BS/GdP NRW)

GdP NRW: Polizei braucht Abzugsplan

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW, Frank Richter, hat die Politik aufgefordert, die in den vergangenen Tagen neu aufgeflammte Diskussion über Ziel und Dauer des Einsatzes deutscher Polizisten in Afghanistan nicht abzuwürgen. (08.09.2010)

Die Polizeiausbildung in Afghanistan wird in Zukunft ohne Brandenburg gemacht. Rainer Wendt zufolge lasse das Land mit seiner Entscheidung die Kollegen aus den anderen Bundesländern im Stich. (Foto: BS/NATO)

DPolG kritisiert Brandenburg

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) kritisiert den Beschluss der Brandenburger Landesregierung scharf, zukünftig keine Polizisten mehr zur Ausbildung und zum Aufbau der afghanischen Polizei zu entsenden. (07.09.2010)

Tatort am S-Bahn Gleis in München. (Foto: BS/Alexander Kerschhofer/Wikipedia)

DPolG begrüßt Urteil im Brunner-Prozess

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat das Urteil im Prozess um die Tötung von Dominik Brunner als "gut und hart" bezeichnet". Der Richterspruch, so DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt, sei auch ein "starkes Votum für Zivilcourage". Der Rechtsstaat müsse zeigen, dass er imstande ist, ein solches Verhalten hart zu ahnden und auch Zeichen zu setzen. (06.09.2010)

Hält das Ausmaß und die Zahl von Verletzten für unerträglich, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern Cornelia Rogall-Grothe. (Foto: BS/Einhaus)

Unerträgliche Zahlen

In ihrer Rede anlässlich der Polizeitage 2010 in Berlin richtete sich Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, Bundesministerium des Innern, zunächst direkt an die Polizeibeamten die sich einer stetig zunehmenden Gewalt gegenübersehen. "Ihnen schlägt bei Ihren Einsätzen immer häufiger offene Feindschaft entgegen. Sie werden bespuckt, geschlagen, getreten, mit Flaschen und Steinen beworfen, sogar mit Waffen bedroht und angegriffen - nicht nur bei Großeinsätzen, sondern gerade alltägliche Einsätze eskalieren immer häufiger", so die Staatssekretärin. (03.09.2010)

Die Eckpunkte der Bundesregierung sind für Justizminister Bamberger noch nicht konkret genug. Rheinland-Pfalz habe sich aber schon auf mögliche Entlassungen der Sicherungsverwahrten vorbereitet. (Foto: BS/Schemmi/www.PIXELIO.de)

Nichts Neues von der Bundesregierung

Diesen Mittwoch fand im Bundeskabinett eine erneute Sitzung zum Thema Sicherungsverwahrung statt. Laut Heinz Georg Bamberger, Justizminister in Rheinland-Pfalz seien dort jedoch keine Fortschritte erzielt worden. (03.09.2010)

Der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg auf dem Polizeitag 2010 in Berlin. (Foto: BS/Einhaus)

Strategien gegen Gewalt

Kleinere Gewaltdelikte sollten zukünftig nicht mehr so häufig aus Gründen der Geringfügigkeit eingestellt werden, forderte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg in einem Referat anlässlich der von GdP und dem "Behörden Spiegel" veranstalteten "Polizeitage 2010" in Berlin. (02.09.2010)

Unterschiedliche Tätergruppen müssen frühzeitig durch Sondersachbearbeiter betreut werden. Das gelte vor allem für Jugendliche, erklärte Berlin Innensenator Ehrhart Körting heute in Berlin. (Foto: BS/Einhaus)

Körting: 140 Kooperationen mit Schulen

Die präventionsorientierte Polizeiarbeit in Zusammenarbeit mit Schulen und Justiz sei von außerordentlicher Bedeutung, erklärte Berlins Innensenator Dr. Ehrhart Körting heute auf der Abschlussveranstaltung der Polizeitage des Behörden Spiegel in Berlin. Es müsse mehr positiven Polizeikontakt zu Jugendlichen geben, um künftige Gewaltkriminalität zu verhindern. (02.09.2010)

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière haben den Vorschlag der Therapieunterbringung für Sicherungsverwahrte vorgestellt. (Foto: BS/Schwarz/BMJ)

Eckpunkte zur Sicherungsunterbringung

Die Bundesregierung hat vor ein paar Tagen einem neuen Gesamtkonzept zur Sicherungsverwahrung zugestimmt, um etwaige Schutzlücken zu schließen und möglichen Gefahren, die von bestimmten Gewalttätern auch nach deren Entlassung aus dem Gefängnis ausgehen können, zu begegnen. (02.09.2010)

Laut Freiberg sollen die Kritiker einen besseren Vorschlag machen oder ruhig sein. (Foto: BS/Archiv)

GdP rügt Länderkritik

Nach der heutigen Kabinettsentscheidung zur Novellierung der Sicherungsverwahrung fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die politisch Verantwortlichen auf, dringend das entsprechende Gesetz zu verabschieden. Es gehe jetzt darum, so GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg, schnell zu handeln, um so den berechtigten Sicherheitsinteressen der Bürger zu entsprechen. (01.09.2010)



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