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Schweinegrippe: Finanzierung geklärt

Impfungausweis (Foto: BS/Seedo/www.pixelio.de)
(14. August) Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt traf sich gestern mit Vertretern der Krankenkassen und des Spitzenverbandes Bund um das Vorgehen im Zusammenhang mit den Impfungen gegen die Schweinegrippe zu besprechen. Sie betonte, dass der Schutz der Versicherten das Wichtigste sei.
"Die Bürger können sicher sein, dass Bund, Länder, Kassen und andere Beteiligte alle Notwendige tun, um die Bevölkerung vor Erkrankung zu schützen. Wir wollen, dass die Impfvereinbarungen so unbürokratisch und so einfach wie möglich sind", so Schmidt.

Sie gehe davon aus, dass die Krankenkassen für 50 Prozent ihrer Versicherten die Kosten übernehmen könnten, ohne dass dies eine Auswirkung von Beitragserhöhungen oder Zusatzbeiträgen geben werde. Weiter erklärte die Ministerin, dass die Private Krankenversicherung und die Beihilfe sich bereit erklärt hätten, entsprechend der Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung, ihren Anteil zu übernehmen.

Für die Impfungen gegen die Influenza A/H1N1 sei ein einheitliches Vorgehen gefragt.

  Impfungausweis (Foto: BS/Seedo/www.pixelio.de)

(Foto: BS/Seedo/ www.PIXELIO.de)

Grippe-Impfung für Ehrenamtliche

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert Bund und Länder zur bevorzugten Schweinegrippe-Impfung für ehrenamtliche Helfer der Feuerwehr sowie des Katastrophen- und Rettungsdienstes auf.

Gerade die ehrenamtlichen Helfer können in Ausübung ihres Dienstes mit den Influenza-Erregern in Kontakt kommen und müssten nach Auffassung des DStGB daher bestmöglich geschützt werden. Eine Beschränkung der Impfung auf die Berufsfeuerwehren sei nicht nachvollziehbar.


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