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Elektroauto beim Aufladen. (Foto: BS/DStGB)

Kommunale Unternehmen und Nachhaltigkeit

Ohne bedarfsgerechte Infrastrukturen und kundenorientierte Mobilitätskonzepte hat Deutschland keine Chance, zum Leitmarkt für Elektromobilität zu werden. Das erklärten gestern der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) anlässlich der Präsentation ihrer gemeinsamen Broschüre "Elektromobilität – Kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil". (03.09.2010)

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf die Straße kommen. Im Rahmen des Konjunkturpakets II stellt das BMU mehrere Millionen Euro zur Erreichung dieses Zieles bereit. (Foto: BS/BMU)

BMU fördert E-Flotte

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, wird heute Nachmittag in Berlin den Feldversuch mit 50 Elektrotransportern der Daimler AG starten. Die umweltfreundlichen Vito E-Cell Fahrzeuge werden an mehreren Einsatzorten bei Großflottenbetreibern im Lieferverkehr auf ihre Alltagstauglichkeit hin erprobt. Mit einem Gesamtvolumen von über 22 Millionen Euro ist es eines der größten Förderprojekte zur Elektromobilität im Rahmen des Konjunkturpakets II. (02.09.2010)

V.l.n.r.: der britische Umweltminister Chris Huhne, Bundesumweltminister Dr. Nobert Röttgen, der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo. (Foto: BS/Thomas Trutschel/phototek.net)

Treffen der Umweltminister in Berlin

Bundesumweltminister Norbert Röttgen traf heute in Berlin mit seinen Kollegen Jean-Luis Borloo, Umwelt- und Energieminister Frankreichs und Chris Huhne, Klima- und Energieminister Großbritanniens zusammen, um über die internationale Klimapolitik in den kommenden Monaten zu beraten. Einig waren sich die drei Minister, dass sich an der Dringlichkeit, im internationalen Klimaschutz zu handeln, nichts verändert hat, auch wenn andere Themen die weltpolitische Agenda derzeit stärker prägen. (01.09.2010)

Ab morgen wird das Glühlampenverbot auch auf die gängige 75-Watt-Glühlampe ausgeweitet. (Foto: BS/Brigitte Hiss/BMU)

Verwaltungsaufwand durch Glühlampenverbot

"Der Verwaltungsaufwand ist immens, der Nutzen gering", erklärte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, ein Jahr nach Inkrafttreten des Glühlampenverbots und bevor ab 1. September das Verbot auch auf die gängige 75-Watt-Glühlampe ausgeweitet wird. Bei der Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie für energiebetriebene Produkte sei die Entsorgungsproblematik für Energiesparlampen nach wie vor ungelöst, so Sander weiter. (31.08.2010)

Maßnahmen zur energetischen Sanierung können sich rechnen, so Berlins Umweltsenatorin Katrin Lompscher. (Foto: Johannes Götzinger/www.aboutpixel.de)

Berlin: Klimagesetz für Gebäude

Der Gebäudebestand birgt ein großes Potenzial, die C02-Emmissionen zu senken. Ohne Nutzung dieses Potenzials werde es nicht gelingen, die Berliner Klimaschutzziele zu erreichen. Berlin wolle daher, wie bereits Baden-Württemberg, mit einem Klimaschutzgesetz Regelungen für den Bestand öffentlicher und privater Gebäude treffen, wie die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz mitteilte. (30.08.2010)

Kraftwerk (Foto: BS/BMU)

Umweltminister kritisieren Bund

Neun Landesminister stellten gestern in Berlin zehn Kritikpunkte zum geplanten Energiekonzept der Bundesregierung vor. (28.08.2010)

Im Zuge des Neu- und Ausbaus von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen ist der Landesbetrieb verpflichtet, die Eingriffe in die Natur und Landschaft auszugleichen. (Foto: BS/Karl-Heinz Liebisch/www.PIXELIO.de)

Umweltministerium vereinbart Kooperation

Kompensationsmaßnahmen zum Umweltschutz, welche infolge von Neu- und Umbauten von Straßen erforderlich werden können, sollen in Schleswig-Holstein optimaler geregelt werden. Aus diesem Grund unterzeichneten gestern Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf und Verkehrsminister Jost de Jager eine Grundsatzvereinbarung dazu. So soll künftig aus den Auflagen für den Naturschutz auch wirtschaftlicher Nutzen gezogen werden. (27.08.2010)

Das Gebäude des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums in Mainz. (Foto: BS/Ministerium für Forsten, Umwelt und Verbraucherschutz RLP)

CO2-neutrale Landesverwaltung

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz will bis 2020 ihren "CO2-Fußabdruck" systematisch um mindestens die Hälfte verringern (Bezugsjahr 2008). Das Kabinett hat auf Vorschlag von Umweltministerin Margit Conrad, Finanzminister Carsten Kühl und Innenminister Karl Peter Bruch die Strategie für eine "CO2-neutrale Landesverwaltung" beschlossen. (26.08.2010)

Ein überschwemmter Auwald dient als natürlicher Retentionsraum. (Foto: BS/Dellex/Wikipedia)

Mehr Hochwasservorsorge nötig

Kommunen, Bürger und Unternehmen dürfen nicht ausschließlich auf technischen Hochwasserschutz wie Dämme und Deiche vertrauen. Vielmehr muss verstärkt vorgesorgt werden, etwa indem den Flüssen wieder mehr Raum gegeben wird, Auen, natürliche Senken und Becken wieder zur Überflutung freigegeben werden und Vermögenswerte wie Gebäude und Installationen nicht in Flussnähe errichtet werden. (25.08.2010)

Anfang September soll die Kommunen-Studie zu Ökoenergien offiziell präsentiert werden. (Foto: BS/Rike/www.PIXELIO.de)

Kommunen gewinnen durch Ökoenergien

Eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Zentrums für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE) belegt, dass Kommunen durch dezentrale und erneuerbaren Energien zunehmend Gewinne erzielen können. (24.08.2010)



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