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Durchgängig, medienbruchfrei, interoperabel, föderal und natürlich digital – das sind nur einige der Anforderungen an die Verwaltung der Zukunft. Die "digital natives", die mit dem Internet aufgewachsen sind und wie selbstverständlich mit dem Web 2.0 umgehen, werden erwachsen und fordern E-Government schlicht ein. Dabei wird das Verständnis für Zuständigkeiten, Erreichbarkeiten aber auch für Hoheitsdenken von Ämtern immer geringer. Daran wird deutlich: Die große Zukunftsaufgabe der Verwaltung ist, mit der Innovationsfähigkeit der Gesellschaft mitzuhalten und sie nicht zu bremsen.
Gerade derzeit gibt es eine Vielzahl von Verwaltungsmodernisierungsvorhaben, die diese Zukunft im Blick haben: der elektronische Personalausweis, der Einheitliche Ansprechpartner, aber auch die Nationale E-Government-Strategie und der IT-Planungsrat wollen den durchgängigen, digitalen und rechtsverbindlichen Behördengang ermöglichen. Aber auch neue Strömungen schwappen aus den USA nach Deutschland rüber: die "open government" und "transparency/participation/collaboration"-Direktiven von US-Präsident Barack Obama entfalten auch in der deutschen Verwaltungsmodernisierung ihre Faszination.
Unter dem Motto "government2020.de" greift der 13. Deutsche Verwaltungskongress "Effizienter Staat" am 27. und 28. April 2010 diese Diskussionen auf. An zwei Tagen, informieren rund 80 Referenten über die neuesten Trends in der Verwaltungsmodernisierung.
Best Practice und Informationsaustausch bzw. Kontaktaufbau zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft stehen im Vordergrund dieser traditionsreichen Kongressmesse.
Der Kongress "Effizienter Staat" ist eine Veranstaltungsreihe die bereits zum 13. Mal stattfindet. Ort der Veranstaltung ist Berlin.
Im Rahmen der Verwaltungskongress "Effizienter Staat" wird der "Innovationspreis PPP" vergeben. Mit diesem werden Vorhaben ausgezeichnet, bei denen es öffentlichen und privaten Partnern besonders überzeugend gelungen ist, zum beiderseitigen Nutzen gemeinsame Projekte zu realisieren. Einer der thematischen Schwerpunkte des Kongresses ist die Anwendung des ÖPP-Models auf öffentliche IT-Projekte. Träger des Preises sind der Bundesverband Public Private Partnership (BPPP) und der Behörden Spiegel. Schirmherr ist der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Werner Gatzer.

Der Innovationspreis PPP wird vergeben vom Behörden Spiegel und dem Bundesverband PPP. |
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Dr. Hans Bernhard Beus, Staatssekretär des BMI und Bundes-CIO.

E-Government-Stand des Bundeslandes Hessen auf der Ausstellung des Effizienten Staates 2008.

Bundesinnenstaatssekretär und Bundes-CIO Dr. Hans Bernhard Beus im Gespräch mit dem IT-Bevollmächtigte der Niedersächsischen Landesregierung, Dr. Christoph Lahmann.
(Bilder: BS/ Archiv)
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