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Paradigmenwechsel sind notwendig

(01. September) Heute startete in Berlin der 4. Demographie-Kongress "Best Age" unter dem diesjährigen Motto: "Quo vadis Demographiepolitik? Auf dem Weg zu einer Kultur des Wandels". Der Demographie-Kongress geht noch bis zum 2. September, rund 550 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet werden zum Kongress im dbb forum in Berlin erwartet.
 
"Die entscheidende Antwort auf die Herausforderung demographischer Wandel ist eine andere Geisteshaltung", sagte Dr. Hermann Kues, Themenschwerpunkt Demographischer Wandel auf Behörden Spiegel Online - Hier klicken.Parlamentarischer  Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Eröffnung des Kongresses. "Dafür reicht es nicht, dass wir die Perspektive gewechselt haben. Wir müssen sie auch annehmen, was einen Paradigmenwechsel  in der Herangehensweise erfordert", so der Parlamentarische Staatssekretär.

Der Demographische Wandel werde bereits als Querschnittsthema für fast alle Politikbereiche betrachtet. Er müsse jedoch "Hintergrundfolie" für jedes strategisch, längerfristig angelegtes Handeln in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik werden. "In der Familienpolitik haben wir bereits einen Paradigmenwechsel geschafft. In der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik wurden erhebliche Fortschritte erzielt". Paradigmenwechsel heiße jedoch Flexibilität beim Renteneintrittsalter und mehr Arbeit für Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund sowie älteren Menschen. Bei der Gesundheitspolitik sei eine Kultur des Vertrauens und des Verantwortungsbewusstseins notwendig. Eigenverantwortung, Prävention und Vorsorge müssten einen wesentlich höheren Stellenwert erhalten.

Aufstieg als Standortfaktor

Nordrhein-Westfalens Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, referierte über den nötigen und möglichen "Aufstieg" der von ihm verantworteten Bevölkerungsgruppen: "Nur wenn die Kinder und Kindeskinder von ehemaligen "Gastarbeitern" von Flüchtlingen und anderen Zuwanderern die begründete Hoffnung hegen können, einmal in der Mitte der Gesellschaft anzukommen, wird Deutschland im globalen Wettstreit der Informations-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaften bestehen." Der Umgang mit der Integrationsfrage sei eine ganz entscheidende Stellschraube, die über die wirtschaftliche und soziale Stärke Deutschlands entscheide. Laschet: "Das ist die neue, den demographischen Wandel und die Integration verbindende soziale Frage des 21. Jahrhundert. Sie ist nur in einer Bildungs- und Aufsteigerrepublik zu lösen."

Mehr zum Demographie-Kongress auf Behörden Spiegel Online:

"Kontakte und Projekte knüpfen neue Bänder zwischen den Generationen" (01. September)

  Dr. Hermann Kues

Dr. Hermann Kues

Nordrhein-Westfalens Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet. (Fotos: BS/Dombrowsky)

Nordrhein-Westfalens Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet.

(Fotos: BS/Dombrowsky)


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