http://www.behoerdenspiegel.de
Anzeige
 

Startschuss für Modellregion Rhein-Ruhr mit "ColognE-mobil"

Als eines der ersten Projekte im Rahmen der Modellregion Rhein-Ruhr ging gestern das Vorhaben "ColognE-mobil" an den Start. Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben gratulierte gestern bei der offiziellen Auftaktveranstaltung im Kölner Rathaus den beteiligten Projektpartnern. Das Projekt ColognE-mobil unterstütze das Ziel, Nordrhein-Westfalen zur ersten großräumigen Modellregion Europas zu machen und bis 2020 mindestens 250.000 zukunftsfähige Fahrzeuge mit elektrischem Antriebsstrang auf die Straße zu bringen, so Thoben. (23.02.2010)
 
Neben dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Automobilhersteller Ford sind die RheinEnergie AG, die Stadt Köln sowie die Universität Duisburg/Essen weitere Partner des Projektes "ColognE-mobil". Im Rahmen des Vorhabens werden die Partner im Projektzeitraum bis Mitte 2011 insgesamt 25 Elektrofahrzeuge, davon zehn Ford Transit und 15 Ford Focus, unter Alltagsbedingungen erproben. Um den Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur kümmert sich die RheinEnergie AG zusammen mit der Stadt Köln. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes wird durch die Universität Duisburg-Essen durchgeführt.

Die Inhalte des Projektes entsprechen den Zielen der ganzheitlichen Kraftstoff- und Antriebsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen, die schon seit längerer Zeit auf eine Elektrifizierung des Antriebsstranges setzt. Elektromobilität, sowohl batterieelektrisch als auch mit Brennstoffzelle, spielt für den Wirtschaftstandort Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle.

Das mit rund 8,8 Millionen Euro geförderte Vorhaben ist Teil der Modellregion Rhein-Ruhr, die eine von bundesweit acht ausgewählten Modellregionen für Elektromobilität ist. Für das Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums werden 115 Million Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung gestellt, um bis zum Jahr 2011 Elektrofahrzeuge zu erproben und auf den Markt vorzubereiten. Dabei geht es um eine effektive Einbindung von Pkw, ÖPNV, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen Antrieben. Außerdem soll eine nutzerfreundliche und sichere Lade-Infrastruktur aufgebaut werden.

Das Programm Modellregionen Elektromobilität des BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) wird von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert. Ziel des Programms sei es, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln. Dazu solle die Elektromobilität im öffentlichen Raum verankert und aus regionalen Clustern heraus vorangetrieben werden.

  Geben den Startschuss: Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, Volker Staufert, Vorstand Technik und Netze, RheinEnergie AG, Christa Thoben, Wirtschaftsministerin von NRW und Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. (Foto: BS/Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie)

Geben den Startschuss: Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, Volker Staufert, Vorstand Technik und Netze, RheinEnergie AG, Christa Thoben, Wirtschaftsministerin von NRW und Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.

(Foto: BS/Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie)


- Anzeigen -

Banner HUK

Banner DBV

Anzeigen

 
Partner
Logo der ICT AG