Überschwemmungsgefahr durch Eishochwasser
Angesichts der derzeitigen Eissituation auf Sachsens Gewässern warnt das sächsische Umweltministerium vor Hochwasser und verlangt verstärkte Vorsorge. Aufgebrochenes und angeschwemmtes Eis kann sich besonders an Engestellen, Brücken oder Wasserwirtschaftlichen Anlagen stauen und so zu Überschwemmungen führen. Diese Bereiche stehen deshalb unter besonderer Beobachtung um Gefahren frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen. (08.02.2010)
Gerade im Rückblick auf das Eishochwassser im Jahr 2006 sollten Gemeinden in Sachsen deshalb ihr Alarmpläne und Ausrüstungen auf Aktualität und Funktionstüchtigkeit überprüfen und gegebenenfalls ausbessern.
Ausdrücklich warnte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer davor Eis und Schnee in Gewässern zu "entsorgen" und so den Wasserabfluss zusätzlich zu behindern und die Hochwassergefahr zu verstärken. Zudem wies er auf mögliche Umweltgefahren hin, die sich aus verschmutztem Schnee insbesondere aus Gewerbegebieten und Parkplätzen ergeben.
Obwohl die Eisdecken auf stehenden Gewässern momentan zwischen 20 und 30 Zentimetern Durchmesser aufweisen mahnt die Behörde weiterhin Vorsicht beim Betreten der Eisflächen an, da insbesondere bei Talsperren Einbruchgefahr besteht.
Informationen zur aktuellen Hochwasser- und Eissituation in sächsischen Gewässern werden unter www.hochwasserzentrum.sachsen.de zur Verfügung gestellt, Warnungen für die Schifffahrt von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unter www.elwis.de/gewaesserkunde/eislage_neu/index.php.html
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