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Mehrheit gegen Rente mit 67

(13. August) Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Rente mit 67. Dies ergab eine repräsentative Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Befragt wurden 1.500 abhängig Beschäftigte im Alter von 55-64 Jahren, von denen sich 68,2 Prozent gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters aussprachen.
Bei den Beamten fiel mit 49,7 Prozent die Ablehnung geringer aus. Auf der anderen Seite könnten sich 47,3 Prozent aller Befragten vorstellen, auch nach dem Renten- bzw. Ruhestandseintritt noch einer Beschäftigung nachzugehen. Die Studie ergab allerdings, dass diese Bereitschaft bei den Beamten mit 35,2 Prozent weniger stark ausgeprägt ist, als bei den Arbeitern (44,1 Prozent) und den Angestellten (50,7 Prozent).

In jedem Fall ist die Fortführung des Arbeitsverhältnisses für die Befragten an bestimmte Bedingungen geknüpft: Ältere Menschen wollen, laut Studie, flexibel über den Ausstieg aus dem Erwerbsleben bestimmen und im Titelseit der August-Ausgabe 2009 des Behörden SpiegelFalle einer Weiterbeschäftigung ihre Arbeitszeiten individuell regeln können. Im Durchschnitt haben sich die Befragten eine Kürzung der Arbeitszeit auf 15 Wochenstunden vorgestellt.

Lesen Sie mehr über die Studie zur Weiterbeschäftigung im Rentenalter in der aktuellen Ausgabe des Behörden Spiegels, Seite 12.

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Zum Themenschwerpunkt Demographischer Wandel

  Scheinbar liegt Verdi, hier auf dem Bundeskongress 2007, mit ihrer Ablehnung der Rente mit 67 richtig: Bei einer neuen Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) sprachen sich 68,2 Prozent gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters aus. (Foto: BS/C.Köppl)

Scheinbar liegt Verdi, hier auf dem Bundeskongress 2007, mit ihrer Ablehnung der Rente mit 67 richtig: Bei einer neuen Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) sprachen sich 68,2 Prozent gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters aus.

(Foto: BS/C.Köppl)

4. DEMOGRAPHIE-KONGRESS "BEST AGE"Besuchen Sie den 4. DEMOGRAPHIE-KONGRESS "BEST AGE": Im Vorgriff auf die Bundestagswahl lautet der Titel des Kongresses: "Quo Vadis Demographiepolitik? Auf dem Weg zu einer Kultur des Wandels":

Der Demographie-Kongress des Behörden Spiegel ist das deutschlandweit größte Branchentreffen der Akteure im Politikfeld Demographischer Wandel. Dies sind z.B. kommunale Demographiebeauftragte, Personalverantwortliche, Stadtentwicklungsplaner aber auch Bundes- Landes- und Kommunalpolitiker. Melden Sie sich schon heute an unter www.best-age-conference.com!

Zum Thema Rente mit 67:

1.September 2009

13.15 Deutschlandradio Kultur Podiumsdiskussion: "Arbeiten bis der Arzt kommt? Rentenpolitik zwischen den Fronten"

Rentner stellen ein Drittel des Wahlvolkes. Die Rente, das Rentensystem, die Finanzierung der Ruhegelder und das Renteneintrittsalter gehen aber auch die jüngeren Wähler an. Deshalb ist das Thema auch ein wichtiges im Bundestagswahlkampf. Welche Rezepte hat die Politik - hierzulande und in den europäischen Nachbarländern? Wer zahlt die Zeche für die demografische Entwicklung - die Alten oder die Jungen?

Moderation: Annette Riedel, Deutschlandradio Kultur

Teilnehmer:

Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland

Johannes Vogel, Bundesvorsitzender der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale

Monika Queisser, OECD-Rentenexpertin im Direktorat Beschäftigung, Arbeit und Soziales

Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Diskussion wird live von Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk auf den Langwellen 153 und 177 kHz, den Mittelwellen 990 und 855 kHz und im digitalen Satellitenradio übertragen und in der Sendung "Wortwechsel" auf UKW wiederholt.

   

 


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