"Nicht wie in der Privatwirtschaft"
(02. September) "Der Öffentliche Dienst muss attraktiver werden! Und das muss sich vor allem bei den Einkommensstrukturen niederschlagen", forderte der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes Peter Heesen auf dem diesjährigen Demographiekongress des Behörden Spiegel "Best Age". Er steht unter dem Motto "Quo vadis Demographiepolitik? Auf dem Weg zu einer Kultur des Wandels." Peter Heesen verlangt für den Öffentlichen Dienst nicht dieselben Einkommensniveaus wie die der Privatwirtschaft: "Im Öffentlichen Dienst gibt es sichere Arbeitsplätze. Das ist auch ein Wert."
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Unabdingbar sei es jedoch die Einkommensstrukturen zu verbessern, d.h. Laufbahn- und Entgeltordnungen. Dies ist für den TVöD noch immer nicht geschehen. Die Tarifabschlüsse mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA) sind in der Hinsicht noch einsame Vorreiter. Heesen sieht sich bei der Forderung nach attraktiveren Einkommen "im Prinzip" in Übereinstimmung mit dem VKA-Präsidenten Dr. Thomas Böhle, der gleichfalls zu den Rednern des Kongresses gehörte.
Heesen sprach sich für eine stärkere Öffnung des Öffentlichen Dienstes für "Seiteneinsteiger" aus der freien Wirtschaft aus. Der Auffassung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, dies führe zu einem "Ausbluten" des Öffentlichen Dienstes hielt er entgegen: "Gewechselt wird jetzt schon." Der DBB-Chef sprach sich für eine konsequente Einführung der Leistungsorientierten Bezahlung aus, weil auch dies ein Weg sei, den Öffentlichen Dienst für junge Leute attraktiv zu machen.
Mehr zum Demographie-Kongress auf Behörden Spiegel Online:
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Peter Heesen sprach bereits auf dem Demographie-Kongress 2008.
(Foto: BS/Dombrowsky)
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