Mehr Chancen für ältere Lehrer in NRW
(05. August) Die Landesregierung von Nordrhein-Westfahlen erhöhte Ende Juni die Altershöchstgrenze für die Verbeamtung von 35 auf 40 Jahre. Der DBB Beamtenbund NRW begrüßte diese Kabinettsentscheidung ausdrücklich.
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Die Landesregierung habe mit dieser Entscheidung auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom Frühjahr reagiert, so der DBB NRW. Das Bundesverwaltungsgericht hatte darin die abweichende Verbeamtung für Lehrer in Mängelfächern für unzulässig erklärt. Diese Lehrer konnten bislang zehn Jahre länger als Lehrer mit "normalen" Fächern verbeamtet werden. Laut Meinolf Guntermann, Vorsitzender des DBB NRW, brauche Nordrhein-Westfahlen dadurch nun nicht mehr eine Abwanderung älterer Lehrer zu befürchten. Das Land hätte bislang im Bieterwettbewerb um Fachlehrer den Nachteil gehabt, dass andere Bundesländer eine Verbeamtung bis zum 40. und sogar 50. Lebensjahr ermöglichten, so Guntermann.
"Aufgrund des demographischen Wandels und der Notwendigkeit, auch in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes Spezialisten, die zunächst in der privaten Wirtschaft tätig waren, für den Öffentlichen Dienst zu gewinnen, ist diese Entscheidung richtig und wichtig" kontrastierte der DBB NRW. Dies obwohl den Forderungen des DBB nur in Ansätzen entsprochen wurde. So forderte der DBB bereits seit 2003 eine Heraufsetzung der Altersgrenze auf 45 Jahre.
Der Demographische Wandel ist auch Gegenstand des 4. Demographie-Kongresses "Best Age" am 1. und 2. September in Berlin. Weitere Informationen zum Kongress, das Programm und eine Anmeldemöglichkeit unter www.best-age-conference.com
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Meinolf Guntermann, Vorsitzender des DBB NRW.
(Foto: BS/DBB NRW)
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