Drei Dörfer in Uganda von Schlammlawine überrollt
Mindestens 80 Tote forderte eine Schlammlawine in Ost-Uganda, die ausgelöst durch starke Regenfälle mehrere dicht besiedelte Dörfer unter sich begrub. Die Vereinten Nationen berichten, dass noch mindestens 300 weitere Menschen als vermisst gelten. (11.03.2010)
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Die ugandische Regierung koordiniert die humanitäre Hilfe und wurde dafür unter anderem von der UN mit zwei Notfall-Gesundheits-Kits ausgestattet. Ein solches Kit enthält Basismaterial wie Antibiotika, Schmerzmittel und Schnelltests für verschiedene Krankheiten, sowie eine Grundausstattung an chirurgischen Instrumenten zur Versorgung von 1.000 Menschen. Die Behandlungsmöglichkeiten, die eine Basiseinheit bietet, orientieren sich dabei an Gesundheitspersonal mit eingeschränkter Ausbildung.
Das Katastrophengebiet ist momentan nur zu Fuß oder durch die Luft erreichbar, da die Dörfer in abgeschiedenen Gebieten mit schlecht befahrbaren Straßen liegen.
Die ugandische Regierung erwägt weitere 10.000 Menschen aus ihren Dörfern zu evakuieren, da mit weiteren Niederschlägen und Lawinen gerechnet wird.
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Die Schlammlawinen in Uganda begruben ganze Dörfer unter sich.
(Foto:BS/un.org)
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