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Altersbilder in der Gesellschaft

Zwischenergebnisse aus dem Sechsten Altenbericht

(14. August) Die Altersstruktur der Bevölkerung verändert sich: Wir sind eine alternde Gesellschaft. Daraus ergeben sich viele Herausforderungen, etwa für die Gestaltung der sozialen Sicherung, für den Wirtschaftsstandort Deutschland und für die Beziehungen zwischen den Generationen. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen spielt es eine wichtige Rolle, dass ältere Menschen heute über wertvolle Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft verfügen. Die weitere Entwicklung unserer alternden Gesellschaft wird entscheidend davon abhängen, ob sich diese Potenziale ungehindert entwickeln und entfalten können.
In diesem Zusammenhang ist den Altersbildern, also den allgemein verbreiteten Meinungen, Überzeugungen und Einstellungen über das Alter und das Älterwerden, besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Welche sozialen Rollen älteren Menschen in einer Gesellschaft offen stehen und was von ihnen in diesen Rollen erwartet wird, hängt nicht zuletzt von den vorherrschenden Altersbildern ab.

Themenschwerpunkt Demographischer Wandel auf Behörden Spiegel Online - Hier klicken.Altersbilder haben auch Einfluss darauf, was jüngere Menschen für ihr eigenes Alter erwarten, was ältere Menschen sich zutrauen und erreichen wollen. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass aktuelle Altersbilder auf der Wahrnehmung früherer Generationen von älteren Menschen beruhen. Möglicherweise entsprechen sie nicht der Vielfalt der Lebensformen und den Stärken der älteren Menschen von heute und erschweren damit die Entfaltung der Potenziale des Alters. Die Sechste Altenberichtskommission der Bundesregierung hat deshalb den Auftrag, die in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen vorherrschenden Altersbilder zu analysieren. Inwieweit spiegeln sich in den Altersbildern die Ressourcen und Potenziale des Alters in angemessener Weise wider? Inwieweit tragen die Altersbilder der Heterogenität des Alters Rechnung?

Die Sechste Altenberichtskommission soll aus ihren Analysen Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur ableiteten. Sie wird ihren Bericht (den Sechsten Altenbericht) voraussichtlich im Frühjahr 2010 dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) übergeben. Im Forum "Altersbilder in der Gesellschaft" werden die Altenberichte generell sowie Zwischenergebnisse aus der Arbeit am Sechsten Altenbericht vorgestellt.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema auf dem Demographiekongress am 1./2. September 2009! www.best-age-conference.com

Mehr auf Behörden Spiegel Online:

Zum Themenschwerpunkt Demographischer Wandel

4. DEMOGRAPHIE-KONGRESS "BEST AGE"Forum III:

Altersbilder in unserer Gesellschaft

(in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

1. September 2009, 11.00 bis 12.30 Uhr

BEST AGE

4. DEMOGRAPHIE-KONGRESS:

Moderation und Einleitung:

Prof. Dr. Andreas Kruse, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Vorsitzender der Sechsten Altenberichtskommission

Referenten:

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Bundesministerin a. D.: "Die Grundidee der Altenberichte"

Prof. Dr. Michael Hüther, Institut der deutschen Wirtschaft Köln: "Altersbilder in Wirtschaft und Arbeitswelt – zur Bedeutung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für den Wirtschaftsstandort Deutschland"

Prof. Dr. Ulla Walter, Medizinische Hochschule Hannover: "Altersbilder in Medizin und Pflege – zur Bedeutung der Prävention und Rehabilitation für die Gesundheit im Alter"

Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Ludwig-Maximilians-Universität München: "Altersbilder in Bildungsinstitutionen und bei älteren Menschen – zum Einfluss von lebenslanger Bildung auf  Kompetenz und Kompetenzerweiterung im Alter"


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