Der Brief im Internet
Für ihr neues Konzept "der Brief im Internet" hat die Deutsche Post mehrere Großkunden gewinnen können. Neben dem ADAC wollen auch die Versicherungsgruppe Zurich, die Deka-Bank und Lotto Hessen die im Juli startende Dienstleistung nutzen. Dies gab Brief-Vorstand Jürgen Gerdes auf der CeBIT bekannt. (09.03.2010)
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Das Prinzip des "Brief im Internet" ist denkbar einfach und soll die Schwachpunkte, die beim herkömmlichen E-Mailverkehr auftreten können, verhindern. So sollen das Briefgeheimnis und die rechtlich abgesicherte Zustellung im Internet Einzug halten.
Dazu muss sich der Kunde zunächst in einer Post-Filiale mit seinem Personalausweis anmelden. Danach kann er von seinem heimischen Rechner aus Briefe verschicken, die dann entweder in reiner Online-Form oder in der Hybrid-Variante vom Postboten nach Hause geliefert werden.
Über genaue Preise schweigt die Post noch, Spekulationen zufolge könnte ein reiner Online-Brief zwischen 10 und 20 Cent kosten. Auch weitere Preismodelle wie beispielsweise Flatrates sind im Gespräch. Die herkömmliche Zustellung von Online-Briefen soll 46 Cent kosten, allerdings ist noch nicht bekannt, ob und in welcher Höhe die Post Gebühren für die elektronische Übermittlung und den Ausdruck erhebt.
Das Angebot des "Brief im Internet" soll auch weitere Bezahldienste beinhalten, wie zum Beispiel einen "Dokumentensafe" der eine langzeitige Archivierung von Briefen sicherstellt.
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Briefvorstand Jürgen Gerdes gab auf der CeBIT die Kunden für das neue Konzept "Brief im Internet" bekannt.
(Foto: BS/dp-dhl.com)
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