Brewer listet als Defizite unzureichende Besoldungsentwicklungen und Beförderungsmöglichkeiten, die Arbeitszeitentwicklung sowie die besonderen Anforderungen an die Gesundheit auf. "Sicherheit kann die Feuerwehr, die oftmals auch den Rettungsdienst abdeckt, nur gewährleisten, wenn die Rahmenbedingungen für das Personal stimmen. Wenn diese Rahmenbedingungen aber Gegenstand beispielsweise der Sparwut werden, funktioniert das nicht mehr", erläutert Brewer.
Zu den Komba-Erfolgen zählt Brewer, dass die Lebensarbeitszeitgrenze für Feuerwehrbeamte in vielen Bundesländern bei 60 Jahren bleibt. "In Musterprozessen haben wir durchgesetzt, dass die Kolleginnen und -kollegen, die über die wöchentliche Dienstarbeitszeit von 48 Stunden hinaus Dienst leisten, dafür einen Freizeitausgleich beziehungsweise einen finanziellen Ausgleich erhalten", so der Komba Feuerwehrspezialist.
Forderungen der Komba Gewerkschaft sind, die Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage wieder herzustellen, eine bessere Durchlässigkeit der Laufbahnen und ein neues Spitzenamt für den mittleren Dienst. "Beim Rettungsdienst setzen wir uns für eine verbesserte Eingruppierung der Rettungsassistenten und Rettungssanitäter in den Tarifverhandlungen Entgeltordnungen ein, die jetzt anlaufen."
Weiter erläutert Brewer die Einbindung der Belange der Feuerwehrkollegen in die institutionellen Strukturen von Komba Gewerkschaft und DBB Beamtenbund und Tarifunion, über die auch die Anerkennung als Tarifvertragspartei gewährleistet ist, sowie die enge Zusammenarbeit mit der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb), der Ständigen Konferenz für den Rettungsdienst und den kommunalen Spitzenorganisationen.
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Norbert Brewer, Vorsitzender des Komba Bundesfachbereichs Feuerwehr und Rettungsdienst
(Foto: BS/SPD Simmerath)
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