YouTube für Zeitzeugen(28. April) Über 4100 Jahre Lebenserfahrung, angefangen von selbst hergestellten Schmandbonbons über das Abitur 1957 und politische Umwälzungen bis hin zum ersten Kuss, finden sich auf der Bank der Erinnerungen im Internet.
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Auf www.memoro.org/de-de geben Menschen über 65 Jahre Einblick in ihren Erfahrungsschatz, um ihn an die jüngere Generation weiterzugeben. Die Erinnerungen an Ereignisse der deutschen Geschichte, Bräuche und Lebensweisheiten von damals lebendig erhalten und Geschichten sammeln anstatt sie zu erzählen – das sind Idee und Ziel des Internet-Portals, das im April 2008 von vier jungen Italienern in Turin ins Leben gerufen wurde. Seit November 2008 gibt es in München einen deutschen Zweig. Mittlerweile hat die Non-Profit-Organisation auch Vertretungen in London, Denver, Pasadena (USA), Barcelona, Bern und Paris.
Auf www.memoro.org/de-de sind mittlerweile rund 140 deutsche Videoclips online, in denen Senioren zehn Minuten lang aus ihrem Leben erzählen. "Es ist für uns das Medium, welches am wenigsten die Erfahrungen verändert, es bleiben so unverfälschte, pure Botschaften. Die Stimme, das Gesicht, die Mimik und Gestik gehören zu einer Person und zu ihrer Geschichte", meinen die Initiatoren, die ihr Projekt als "YouTube für Zeitzeugen" beschreiben. Jeder kann dort mitmachen: Entweder indem man selbst Senioren aus ihrem Leben erzählen lässt und das Video anschließend hoch lädt, oder indem sich Senioren bei den Organisatoren melden, wenn sie interviewt werden möchten.
Mehr Informationen unter www.memoro.org/de-de
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Eine virtuelle Bank der Erinnerungen ist MEMORO.org . Senioren erzählen hier in kurzen Videoclips aus ihrem Leben.
(Foto: BS/Archiv)
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Am 1. und 2. September findet in Berlin der 4. Demographie-Kongress "Best Age" zu dem Thema "Quo vadis Demographiepolitik? Deutschland auf dem Weg zu einer Kultur des Wandels" statt. Mehr Informationen unter www.best-age-conference.com

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