Grabenlose Rohrsanierung
"Die Instandhaltung des Kanalnetzes der Städte und Gemeinden, sowie der angeschlossenen Gewerbe- und Privatimmobilien werden in den kommenden Jahren ein nicht zu unterschätzendes Umweltthema", weiß Günter H. Darazs Vorstand der ASAG Umwelttechnik. (04.02.2010)
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Dabei ist es in vielen Fällen nicht nötig Straßen und Gehwege aufzubrechen und neue Leitungen zu verlegen. Die Sanierung von Schächten und Rohren umfasst auch verschiedene grabenlose Verfahren, die die aufwendige und teure offene Bauweise oft überflüssig macht. Anwohner und der Verkehr werden somit bei der Sanierung nur geringfügig beeinträchtigt.
Unter anderen hat sich die ASAG Umwelttechnik für die Sanierung mittels Flutungsverfahren, und Partlinersanierung bundesweit aufgestellt, um seinen - zunächst nur gewerblichen - Kunden kostengünstige Lösungen für die Erhaltung der unterirdischen Infrastruktur zu bieten. Beim Flutungsverfahren werden zwei Komponenten eines Sanierungsmaterials nacheinander in ein Rohrleitungssystem eingefüllt, das Erdreich um die Risse verfüllt sich mit den Flüssigkeiten und bilden eine sichere Dichtpackung. Das Material ist gesundheitlich und ökologisch unbedenklich. Bei größeren Schäden hilft die Partlinersanierung weiter: Hier wird ein harzgetränktes "Rohr in Rohr" in der Leitung aufgepumpt und dichtet somit Ausbrüche und Risse ab. Undichte Schächte können – anstatt sie durch langwierigen und aufwendigen Tiefbaumaßnahmen auszutauschen - ebenfalls in vielen Fällen saniert werden.
Dabei werden die Schächte von innen mit Spezialmörteln und Versiegelungen neu ausgekleidet. Durch Sanierungsmaßnahmen werden zum einen das Erdreich vor Kontaminationen geschützt und zum anderen müssen Kläranlagen weniger Abwasser verarbeiten.
Weitere Informationen unter:
www.asag-umwelttechnik.de
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Günter H. Darazs, Diplom-Betriebswirt (FH), ist Vorstand der ASAG Umwelttechnik.
(Foto: BS/ASAG Umwelttechnik)
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