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BU: Die Mitglieder des Gesprächskreises Innere Sicherheit NRW verlange eine Öffnung der Landespolizei für weitere Bewerber. Diese Forderung ist in ihrem "Grünbuch Sicherheit" enthalten.
Foto: BS/JouWatch, CC BY-SA 2.0, flickr.com
Grünbuch vorgestellt

Gesprächskreis Innere Sicherheit NRW will Öffnung der Polizei

Die Mitglieder des Gesprächskreises Innere Sicherheit NRW plädieren dafür, jungen Menschen, die über einen Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, vermehrt den Zugang zum Polizeiberuf zu eröffnen. Das solle allerdings keineswegs mit einer Reaktivierung des mittleren Dienstes sowie einer dreiteiligen Laufbahn bei der Landespolizei einhergehen. Der Initiative gehören unter anderem die Polizeipräsidenten Kölns, Essens und Gelsenkirchens sowie der Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei, Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, an. (23.06.2017)

Der SAR-Sensorträger "Gryphon Dynamics 1000" in der Gewichtsklasse bis 25 Kilogramm. (Foto: BS/Portugall)
Fraunhofer FHR lud ein

7. Wachtberg-Forum

Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR lud gestern zum 7. Wachtberg-Forum in den Rhein-Sieg-Kreis. Ausführlich informierte das Institut über seine Forschung und Anwendungen. Bei dieser Veranstaltung präsentiere Fraunhofer FHR im Einzelnen Systeme zur präziseren Ortung und Navigation für Land, -Luft- und Seeverkehr, Sensoren für ressourcen-schonende Produktion durch smarte Qualitätssicherung, Technologien zum Umwelt-Monitoring wie auch zum umweltverträglichen Wirtschaften sowie Systeme für mehr Sicherheit und Schutz. (23.06.2017)

Hielt die Keynote der Veranstaltung: Prof. Dr. Peter Martini, Leiter des FKIE.
Cyber-Verteidigung

Innere und äußere Sicherheit 4.0

"Schutz durch Weiterbildung des Personals", das sei eine Maßnahme für mehr IT-Sicherheit, so Prof. Dr. Peter Martini, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE, Mitte Juni auf einer gemeinsamen Tagung von AFCEA Bonn e.V. und dem Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) im BMVg in Bonn. (22.06.2017)

Ein Schiff der "MEKO 200"-Klasse (hier die griechische
Fregatte "Spetsai") (Foto: BS/ BuquesdeGuerra.com, CC BY 2.0, flickr.com)
1. Rüstungsexportbericht für 2017

Rückgang bei Exportgenehmigungen festgestellt

Das Bundeskabinett hat Mitte Juni u.a. seinen Zwischenbericht über die Rüstungsexportpolitik in den ersten vier Monaten dieses Jahres behandelt, um dem Bundestag die Gelegenheit zu geben, ihn noch in der laufenden Legislaturperiode zu beraten. (21.06.2017)

Der Vorsitzende des Arbeitskreises fünf der Innenministerkonferenz (IMK), Dr. Herbert Trimbach aus dem Potsdamer Innenministerium, warnte vor einer Zunahme von Extremwetterereignissen in der Zukunft. (Foto: BS/Dombrowsky)
Extremlagen nehmen zu

Künftig immer mehr und heftigere Hochwasser- und Starkregenereignisse

Starkregenereignisse und Hochwasserlagen werden in Zukunft quantitativ zunehmen. Davon zeigte sich Dr. Herbert Trimbach, Vorsitzender des Arbeitskreises für Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Innenministerkonferenz (AK V der IMK), überzeugt. In der brandenburgischen Landesvertretung beim Bund in Berlin unterstrich der Ministerialdirigent: "Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit." (20.06.2017)

Der Brand in einem Londoner Hochhaus dürfte in seiner Intensität auch durch den dortigen Baustil begünstigt worden sein. (Foto: Rolf Handke, pixelio.de)
Hochhaus-Brand in London

Welche Rolle spielte die Bauweise?

Die verheerenden Folgen des Großbrandes in einem 24-stöckigen Hochhaus in der britischen Hauptstadt London dürften auch auf die Bauweise solcher Gebäude im Vereinigten Königreich zurückzuführen sein. Schließlich sind dort offenbar Aluminium-Bauteile verarbeitet worden, die im Verbund mit anderen Brandlasten oder -einträgen zum Problem werden können. Und das obwohl den Briten nach den Erfahrungen des Falklandkrieges 1982 gegen Argentinien die Brennbarkeit solcher Elemente durchaus hätte bewusst sein können. Schließlich brannten damals die Aluminiumschiffe der Briten, nachdem sie von französisch-deutschen Abwehrraketen der Firma Euromissile getroffen wurden. (20.06.2017)

Jörg Radek ist Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei. (Foto: GdP)
Gastkommentar

Luftsicherheit zurück in die öffentliche Hand!

Bereits seit mehreren Jahren werden regelmäßig bei Überprüfungen an verschiedenen deutschen Flughäfen eklatante Sicherheitsmängel festgestellt – und das in Zeiten einer stetigen, zumindest abstrakten Terrorgefahr. Jüngst hatte nach erneuten Mängeln am Flughafen Köln/Bonn selbst das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium offen die Sicherheitskontrollen an Flughäfen durch Privatfirmen infrage gestellt. Nachdem bekannt wurde, dass der Flughafen zum dritten Mal innerhalb von knapp eineinhalb Jahren bei einer EU-Auditierung durchgefallen sein soll, äußerte ein Ministeriumssprecher Medienberichten zufolge, dass dies Anlass sein könnte "die Privatisierung von Sicherheitskontrollen zu überdenken." (19.07.2017)

Österreichs Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka hält Sicherheit für eine Querschnittsaufgabe. (Foto: BS/Dombrowsky)
Innere Sicherheit

Erste Sicherheitsregion gegründet

Fünf niederösterreichische Gemeinden haben die landesweit erste Sicherheitsregion eingerichtet. Damit setzen sie die Initiative "GEMEINSAM.SICHER in Österreich" in Kooperation mit dem Zivilschutzverband um. Die Kommunen Bad Erlach, Lanzenkirchen, Walpersbach aus dem Bezirk Wiener Neustadt-Land sowie Pitten im Bezirk Neunkirchen bilden damit die bisher einzige "GEMEINSAM.SICHER-Region". (16.06.2017)

Der U-Boot-Simulator "Submarine Command Team Trainer" (SCTT) (Foto: Rheinmetall)
Wehrtechnik

Moderne U-Boot-Simulation

Die Fachmesse "Undersea Defence Technology" fand dieses Jahr vom 30. Mai bis zum 1. Juni in Bremen statt. (16.06.2017)

Hielt die Keynote der Veranstaltung: Prof. Dr. Peter Martini, Leiter des FKIE Foto: BS/Portugall
Innere und äußere Sicherheit 4.0

Gemeinsame Tagung von AFCEA und KdoCIR

"Schutz durch Weiterbildung des Personals", das sei eine Maßnahme für mehr IT-Sicherheit, so Prof. Dr. Peter Martini, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE, gestern auf einer gemeinsamen Tagung von AFCEA Bonn e.V. und dem Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) im BMVg in Bonn. Deshalb seien sieben sog. "Lernlabore Cyber-Sicherheit" eingerichtet worden, die auf der deutschland-weiten Zusammenarbeit von insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten mit verschiedenen Fachhochschulen beruhten. Seine Keynote stand unter dem Motto "Von der Forschung unmittelbar in die Praxis": Um die Lücke zwischen Wissenschaft und alltäglichem IT-Betrieb zu schließen, betonte Prof. Martini die Bedeutung von "anwendungsorientierter Forschung" – auch und gerade bei Cyber-Sicherheit. (16.06.2017)

Der deutsche Zoll, der unter anderem für Mindestlohnkontrollen auf Baustellen zuständig ist, müsse zu einer effektiven Finanzpolizei weiterentwickelt und umstrukturiert werden. Das fordert jedenfalls der Vorsitzende der Bezirksgruppe Zoll innerhalb der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Buckenhofer. (Foto: Zoll)
Wirksame Finanzpolizei gefordert

GdP-Bezirksgruppe Zoll verlangt 4.000 neue Stellen

"Wir brauchen in Deutschland eine schlagkräftige Finanzpolizei im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen." Diese Forderung erhebt Frank Buckenhofer, Vorsitzender des Bezirks Zoll in der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die neue Einheit solle sich aus allen Vollzugskräften der Zollverwaltung zusammensetzen, meint er. (16.06.2017)

Der Terahertz-Scanner ist unter anderem am Flughafen London-Heathrow (Foto) im Einsatz. Mit ihm können am Körper befindliche, verbotene Gegenstände detektiert werden, ohne dass der Kontrollierte es zwangsläufig merkt. (Foto: Magnus Bråth, CC BY 2.0, flickr.com)
Terahertz-Scanner vorgestellt

Gerät erkennt verbotene Gegenstände am Körper

In Berlin ist ein moderner Terahertz-Scanner präsentiert worden. Die eingebaute Kamera detektiert die natürliche, vom menschlichen Körper dauerhaft abgegebene Strahlung im Terahertz-Bereich. Die vollständig passiv wirksame Technik ermöglicht die Identifikation verbotener Gegenstände oder Sprengsätze, die am Körper einer Person getragen werden. Gleiches gilt für Drogenpakete. (14.06.2017)

Rund 80 Teilnehmer nutzten die vierten BOS-Beschaffertage in Bonn zur Aneignung neuen Wissens sowie zum Meinungsaustausch. Sie konnten nicht nur Einzelvorträgen lauschen, sondern auch praxisnah an Workshops teilnehmen. (Foto: BS/Feldmann)
BOS-Beschaffertage in Bonn

Alles eine Frage der Abwägung

Eine zentrale Einsatzmittelbeschaffung bietet dem Land Brandenburg eine Kostenersparnis. Diese werde durch Sammelbeschaffungen ermöglicht. Außerdem könnten durch dieses Verfahren Vorgaben zu Fahrzeugtypen mit einheitlichem Standard gemacht werden, erläuterte Jürgen Philipp. Der Mitarbeiter des Zentraldienstes der märkischen Polizei wies auf den vierten BOS-Beschaffertagen in Bonn aber auch auf Risiken dieser Beschaffungsform hin. (14.06.2017)

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. habil. Michael Lauster, Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT, Euskirchen. (Foto: privat)
Gastkommentar

Raumfahrt: Schlüsseltechnologie für Sicherheit und Verteidigung

Seit je her ist Raumfahrt ein Technologiebereich mit hoher Öffentlichkeitswirkung. Viele aus der Generation 50+ erinnern sich noch an die verpixelten Schwarz-Weiß-Bilder vom 21. Juli 1969 mit der Bildunterschrift "Live from the Moon", als mehr als 600 Millionen Zuschauer weltweit den erfolgreichen Abschluss des Wettrennens zum Mond miterlebten – ein prestigeträchtiges Ereignis mitten im Kalten Krieg, das auch die technologische Überlegenheit des Westens dokumentieren sollte. (14.06.2017)

Auch Transitpassagiere an deutschen Flughäfen, die aus einem Nicht-EU-Staat stammen und in einen derartigen weiterreisen, müssen Bargeldmittel von 10.000 Euro und mehr gegenüber Zollbeamten hierzulande angeben. Das entschied kürzlich der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. (Foto: Timo Klostermeier, pixelio.de)
Rechtsauffassung bestätigt

Bargeld muss auch in Transitzonen an Flughäfen angemeldet werden

Auch Personen, die aus einem Staat außerhalb der Europäischen Union stammen und an einem deutschen Flughafen nur umsteigen, um in ein Nicht-Mitgliedsland der Staatengemeinschaft weiterzureisen, müssen Bargeld ab einer Gesamthöhe von 10.000 Euro oder mehr beim deutschen Zoll anmelden. Das entschieden nun die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg und bestätigten damit die bisherige deutsche Zollpraxis. (14.06.2017)

Im Freistaat Bayern erhalten alle etwa 33.500 Polizisten spätestens Anfang 2020 eine neue Dienstpistole. (Foto: JouWatch, CC BY-SA 2.0, flickr.com)
Polizei

Andere Dienstwaffe in Bayern

In Deutschland gibt es rund 248.000 Polizeivollzugsbeamte. Nahezu alle von ihnen sind Waffenträger, vorrangig von Kurzwaffen. Teilweise werden die Beamten aber auch mit Maschinenpistolen ausgestattet. Und Spezialkräfte nutzen sogar Scharfschützengewehre und andere Langwaffen. (13.06.2017)

V.l.n.r.: Ministerpräsident Tillich, Bundesministerin  Zypries und Boeing Europe-CEO Sir Michael Arthur  (Foto: BS/Proll)
Wehrtechnik

US-Auftrag geht nach Sachsen

Boeing hat Anfang Juni in Berlin der COTESA GmbH mit Sitz im sächsischen Mittweida einen Auftrag zur Herstellung von Komponenten für den Transporthubschrauber CH-47 "Chinook" erteilt. Der Auftrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren ist der erste Vertrag des US-Luftfahrtriesen mit dem sächsischen Zulieferer. COTESA soll für die weltweite "Chinook"-Flotte Bauteile für die Außenhaut des Helikopters herstellen. (13.06.2017)

Baden-Württembergs Feuerwehren können als erste bundesweit künftig auf einen Abrollcontainer "Notfallstation" zurückgreifen. (Foto: Stadt Blaustein, Kathrin Glöckler)
Notfallschutz

Baden-Württemberg als Vorreiter

Als erstes deutsches Bundesland überhaupt kann Baden-Württemberg einen Abrollcontainer "Notfallstation" einsetzen. Darauf befindet sich u.a. Messtechnik, um eine mögliche radioaktive Belastung feststellen zu können. Des Weiteren ist er mit spezieller Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte bestückt.(12.06.2017)

Ein B-52-Bomber der US-Luftwaffe landet auf der katarischen Al Udeid Air Base. (Foto: USAF, Nathan Lipscomb)
Katar im Fokus

Wohin steuert die Golfregion?

Plötzlich steht das kleine Golf-Emirat Katar mit seinen rund 2,2 Millionen Einwohnern im Blickpunkt der Weltpolitik: Aufgrund angeblicher Terrorismusunterstützung haben Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate den diplomatischen Kontakt zu Katar abgebrochen und alle Grenzen für geschlossen erklärt. Damit ist das Emirat auch nicht mehr Mitglied der saudisch geführten Militärallianz im Jemen. (12.06.2017)

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) hält das geplante "Haus der Sicherheit" finanziell nicht für realisierbar. (Foto: BS/Giessen)
Kommunale Ordnung

Bonner "Haus der Sicherheit" nicht finanzierbar

Das in der Bundesstadt Bonn geplante "Haus der Sicherheit" wird nicht zustande kommen. Am Bonner Bahnhof sollte ein Haus der Sicherheit gebaut werden, in dem Stadt, Bundes- und Landespolizei gemeinsam unterkommen sollten. Das Projekt sei aber weder für die Stadt noch für die Deutsche Bahn (DB) finanziell darstellbar, teilte Bonn Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU) den Ratsmitgliedern mit. Er betonte: "Das war ein gutes Projekt, aber vor dem Hintergrund der finanziellen Belastungen, die damit verbunden gewesen wären, mussten wir gemeinsam einen Schlussstrich ziehen." (09.06.2017)



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