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Fragt die zukünftigen Mitarbeiter

Studenten skizzieren Vision der Verwaltung im Jahr 2030

Beim Zukunftslabor trugen die Studenten ihre Vision von der Verwaltung 2030 mit Hilfe von Kim Bastian Warmbrunn (Prognos AG) zusammen. Die ausführlichen Ergebnisse werden auf dem Digitalen Staat 2018 präsentiert. (Foto: BS/Bednarski)
Beim Zukunftslabor trugen die Studenten ihre Vision von der Verwaltung 2030 mit Hilfe von Kim Bastian Warmbrunn (Prognos AG) zusammen. Die ausführlichen Ergebnisse werden auf dem Digitalen Staat 2018 präsentiert. (Foto: BS/Bednarski)
Mit dem demografischen Wandel werden die Fachkräfte weniger. Ein Ringen um geeignete Mitarbeiter findet jetzt schon statt. Auch Verwaltungen sind davor nicht gefeit. Doch wie können Behörden ihre Attraktivität für neue Mitarbeiter steigern? Die jüngere Generation meldet sich zu Wort und konnte erste Antworten liefern. (11.12.2017)

Beim Zukunftslabor der Prognos AG, der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sowie für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin durften die Studenten ihre Visionen und Perspektiven entwickeln, die sie als Mitarbeiter erleben möchten. Die Verwaltung im Jahr 2030: Mehr Flexibilität, Work-Life-Balance und Nachhaltigkeit sind Forderungen der Studenten. Aber auch ein lebenslanges Lernen dürfe nicht fehlen.

Nutzt die moderne Technik!

Um die Visionen zu erreichen, müssten die neuen technischen Errungenschaften ausgereizt und mehr finanzielle sowie personelle Ressourcen freigesetzt werden. Arbeitslaptops, eine ausgebaute IT-Infrastruktur sowie die Cloud könnten die Attraktivität steigern. Denn auf deren Basis sei es möglich, Home-Office- sowie E-Learning-Angebote einzurichten, auf welche die Mitarbeiter von überall zugreifen könnten. Auch Weiterbildungsprogramme "von Mitarbeitern für Mitarbeiter" könnten die Attraktivität des Arbeitsplatzes weiter steigern.. Denn hier könnten durch eine Vernetzung zwischen den jungen "Digital Natives" und der älteren erfahrenen Generation der Verwaltungsmitarbeiter Synergieeffekte entstehen. Hiervon versprechen sich die Studenten auch mehr Dynamik in den Abteilungen.

Henne-Ei-Prinzip

Ein attraktives Arbeitsumfeld kann die Anziehung von jungen Menschen ebenso bedingen, wie junge Menschen auch Voraussetzung für ein attraktives Arbeitsumfeld sein können. Somit könnten, nach der jungen Generation, diese ersten Teilaspekte der Modernisierung der Organisation dazu führen, dass auch junge IT-und Verwaltungsfachkräfte ihren Weg in die Behörden finden. Weitere Ergebnisse werden im Trendreport Digitaler Staat 2018 veröffentlicht, der auf dem Fachkongress Digitaler Staat am 20.-21.März 2018 präsentiert wird. Die Studenten werden hier auch die Gelegenheit bekommen, die Ergebnisse des Zukunftslabors mit den Teilnehmern aus der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren.

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