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Wenn Start-ups Innovationen in die Verwaltung bringen

Wir brauchen ein Out-of-the-Box-Denken

Thomas Langkabel, National Technology Officer Microsoft, diskutiert mit Dr. Ferdinand Schuster, Institut für den öffentlichen Sektor e.V., sowie Franz-Reinhard Habbel, Sprecher vom deutschen Städte- und Gemeindebund, über Start-up Lösungen für Verwaltungen und Kommunen (v.l.n.r.). (Foto: BS/Bednarski)
Thomas Langkabel, National Technology Officer Microsoft, diskutiert mit Dr. Ferdinand Schuster, Institut für den öffentlichen Sektor e.V., sowie Franz-Reinhard Habbel, Sprecher vom deutschen Städte- und Gemeindebund, über Start-up Lösungen für Verwaltungen und Kommunen (v.l.n.r.). (Foto: BS/Bednarski)
Per Klick einen Kreditfinanzier finden, Kitaplätze online verwalten oder die Bürger online über Projekte diskutieren lassen: Start-ups stellten gestern in Berlin auf einer Veranstaltung vom Institut für den öffentlichen Sektor ihre Ideen und digitalen Services den Gemeinden und Behörden vor. Im Hinblick auf Innovationen sagte Franz-Reinhard Habbel, Sprecher vom Deutschen Städte- und Gemeindebund: "Mir ist das Out-of-the-Box-Denken wichtig". Er suche Städte, die die Innovation selbst suchen und Start-ups gründen. (27.10.2017)

Fünf Start-ups kamen und präsentierten ihre Lösungen vor dem Fachpublikum: Das Start-up Commnex hat eine Marktplatzplattform entwickelt, bei der Kommunen ihre Eckdaten hochladen können und angeben, was sie benötigen. Dann können sich auch überregionale Finanzdienstleister melden und Angebote abgeben.

Das Start-up Polyas ermöglicht Online-Wahlen, die die fünf Wahlgrundsätze einhalten. Außerdem wurde es aufgrund seiner Sicherheitsstruktur vom BSI zertifiziert – es verwendet eine Form der Blockchain-Technologie. Das Unternehmen Little Birds verkauft eine Software, die bei der Planung und Vergabe von Kitaplätzen hilft, indem Eltern vorab ihren absehbaren Bedarf eintragen. Dadurch entstünde Planungssicherheit, Zeit- und Kostenersparnis sowie Transparenz.

Um die Nachfrage nach dem ÖPNV dort abzudecken, wo der Bedarf vorhanden, aber gering ist, stellte door2door seine Lösung vor. Sie bieten eine Mobilitätsplattform, die nachfrageorientiert sei. Ihnen sei wichtig, dass die Autos ausgelastet werden und nicht nur mit einem Fahrgast fahren. Dadurch könne die Infrastruktur entlastet werden. CitizenLab hat sich auf Bürgerbeteiligung spezialisiert. Ihre Plattform können Kommunen nutzen, um mit den Bürgern über ungeplante und geplante Projekte zu sprechen. Damit sollen Ängste, Wünsche und Ziele eingefangen werden.

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