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Wo bleibt der Fachmann?

55.000 Jobs für IT-Spezialisten sind unbesetzt

Die grundsätzliche Nachfrage nach IT-Fachkräften steigt. Aber einige Bereiche sind davon ausgenommen. Dies offenbart eine neue Bitkom-Studie. (Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de)
Die grundsätzliche Nachfrage nach IT-Fachkräften steigt. Aber einige Bereiche sind davon ausgenommen. Dies offenbart eine neue Bitkom-Studie. (Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de)
Die offenen Stellen für IT-Fachpersonal nehmen zu: So ist ein Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Waren es 2016 noch 51.000 Stellen, sind es dieses Jahr 55.000 unbesetzte Arbeitsplätze. Jedoch in einigen Bereichen sinkt die Nachfrage wiederum. (09.11.2017)

56 Prozent der befragten Unternehmen sind der Meinung, dass der Fachkräftemangel zunehmen werde. "In Deutschland wird es immer schwieriger, die dringend benötigten IT-Spezialisten zu finden. Die Wirtschaft braucht Experten wie Software-Entwickler, Spezialisten für IT-Sicherheit und IT-Berater, um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

20.800 offene Stellen finden sich bei Software-Anbietern und IT-Dienstleistern. Auch gaben 63 Prozent der Unternehmen an, dass ihre freien Angebote sich auf Software-Entwickler fokussieren. Diese sollen nach Möglichkeiten Kenntnisse in Big Data (57 Prozent), Industrie 4.0 (46 Prozent) und Cloud-Computing (45 Prozent) mitbringen. Auch die Nachfrage nach Entwicklern für Social-Media (auf 41 Prozent), Apps und mobile Webseiten (auf 38 Prozent) und Sicherheit (auf 28 Prozent) sei gestiegen.

Sinkende Nachfrage nach Anwendungsentwicklern

Auch wenn 31.500 freie Stellen im Bereich der Anwendungsentwicklung zu verzeichnen sind, zeige sich dennoch eine rückläufige Tendenz. Anwendungsbetreuer sowie Administratoren sind zwar am stärksten nachgefragt, aber sind von den vorjährigen 37 Prozent auf 33 Prozent gefallen. Software-Entwickler fallen minimal von 31 Prozent auf 30 Prozent. Wohingegen die IT-Sicherheitsexperten einen Zuwachs um drei Prozent auf 20 Prozent erhalten. „In der deutschen Wirtschaft gibt es ein steigendes Bewusstsein für IT-Sicherheit. Das zeigt sich unter anderem darin, dass branchenübergreifend immer mehr IT-Sicherheitsexperten gesucht werden", so Berg. Bei der Bitkom-Umfrage nahmen 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen teil.

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