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Schmeißt mit WLAN um euch!

Gelsenkirchen bringt die Digitalisierung weiter voran

Oberbürgermeister Frank Baranowski, Geschäftsführer von GELSEN-NET, Thomas Dettenberg, sowie Geschäftsführer der Stadtmarketinggesellschaft, Markus Schwardtmann, stellen die neue WLAN-Hotspot-Meile in Gelsenkirchen vor (v.l.n.r.). (Foto: Stadt Gelsenkirchen)
Oberbürgermeister Frank Baranowski, Geschäftsführer von GELSEN-NET, Thomas Dettenberg, sowie Geschäftsführer der Stadtmarketinggesellschaft, Markus Schwardtmann, stellen die neue WLAN-Hotspot-Meile in Gelsenkirchen vor (v.l.n.r.). (Foto: Stadt Gelsenkirchen)
Die Großstadt hat das freie WLAN für alle angekündigt. In den kommenden Tagen soll das Angebot verfügbar sein. Ansässige sowie Besucher und Gäste können kostenlos und ohne Registrierung in den beiden Innenstädten surfen. Gelsenkirchen zeigt ihren Weg zur digitalen Stadt, um auch gegen die Arbeitslosigkeit vorzugehen. (10.11.2017)

Konkret können die Nutzer pro Monat 500 MB kostenlos nutzen. Sollten sie darüber kommen, können sie sich per E-Mail-Adresse anmelden. Dann stünden ihnen sogar 5 GB zur Verfügung. "Das Projekt wird schon länger betrieben, aber erst durch den Wegfall der Störerhaftung ist das letzte Hemmnis gefallen", sagt Pressesprecher Martin Schulmann. Vorher sei eine Registrierung zwingend erforderlich gewesen, um Missbrauch zu vermeiden. Wobei es bisher nie einen Missbrauch gegeben habe, betont Schulmann.

Schneller als bei manchen zu Hause

Bei den Tests seien bis zu 50 Mbit/s gemessen worden. Hierbei profitiert Gelsenkirchen von seinem Glasfasernetz: "Da fast 90 Prozent unserer Hotspots an unser Glasfaserbreitbandnetz angeschlossen sind, können wir eine sehr hohe Geschwindigkeit anbieten", resümiert Thomas Dettenberg, Geschäftsführer der GELSEN-NET. Das Netz wurde von der GELSEN-NET, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerken Gelsenkirchen, gelegt. Nur bei den Breitbandanschlüssen der Schulen wurde per Förderprogramm nachgeholfen.

Zukünftige Generationen wappnen

Insbesondere die Zukunft ist für den Oberbürgermeister der Stadt, Frank Baranowski, besonders wichtig: "Unsere Zukunft geht direkt durch die Türen unserer Kindergärten und Schulen hinaus". Das Bildungsangebot zu optimieren und damit nachfolgende Generationen besser für die zukünftigen Herausforderungen zu wappnen, habe sich die Stadt auf die Fahne geschrieben.

So fuhr er fort: " Wir machen Ernst mit dem Ausbau unserer digitalen Infrastruktur. Neben der Glasfaseranbindung aller unserer Gewerbegebiete und Schulen, der Whiteboardausstattung unserer Bildungseinrichtungen und unserer OpenData-Offensive ist das freie Stadt-WLAN ein weiterer Baustein auf dem Weg zur vernetzten Stadt". Gelsenkirchen zeigt damit, wo sie hinwollen und welchen Stellenwert Digitalisierung auch für die kommende Generation haben wird. 

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