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Nationale Kontrollbehörde benannt

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe überprüft Lieferung von "Konfliktrohstoffen"

Ab 2021 gelten unter anderem bei der Einfuhr von Gold (Foto) aus Konfliktregionen in die Europäische Union besondere Sorgfaltspflichten innerhalb der Lieferkette. Ob diese wirklich eingehalten werden, prüft künftig die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. (Foto: Maddin69, pixelio.de)
Ab 2021 gelten unter anderem bei der Einfuhr von Gold (Foto) aus Konfliktregionen in die Europäische Union besondere Sorgfaltspflichten innerhalb der Lieferkette. Ob diese wirklich eingehalten werden, prüft künftig die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. (Foto: Maddin69, pixelio.de)
Ab 2021 müssen bei der Einfuhr von Zinn, Tanatal, Wolfram, deren Erze sowie Gold aus Konflikt- und Hochrisikoregionen in die Europäische Union umfassende Sorgfaltspflichten in der Lieferkette eingehalten werden. Ob diese tatsächlich vollumfänglich erfüllt werden, soll in Deutschland die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) überprüfen. Das entschied das Bundeswirtschaftsministerium. (13.12.2017)

Grundlage dafür ist eine EU-Verordnung, die im Juni in Kraft trat und ab 2021 verbindlich ist. Dann gelten die besonderen Sorgfaltspflichten für Importe ab einer exakt festgelegten Mengenschwelle. Damit würden mindestens 95 Prozent aller Einfuhren dieser Rohstoffe in die EU erfasst, hieß es. Mithilfe der Verordnung soll insbesondere die Finanzierung bewaffneter Auseinandersetzungen durch Erlöse aus dem Verkauf dieser Minerale eingedämmt werden. Die ersten Importeurskontrollen wird die BGR 2022 durchführen. Bis dahin erarbeitet sie- in Abstimmung mit dem Bundeswirtschaftsministerium - die exakten Verfahrensschritte zur Unternehmensprüfung.

mfe


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