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Anerkennung in der Heimat fehlt

Deutschland beteiligt sich weniger an internationalen Polizeimissionen als früher

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Internationale Polizeimissionen, Dieter Wehe, bemängelte auf dem Berliner Polizeitag, dass sich Deutschland immer weniger an solchen Einsätzen im Ausland beteilige. (Foto: privat)
Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Internationale Polizeimissionen, Dieter Wehe, bemängelte auf dem Berliner Polizeitag, dass sich Deutschland immer weniger an solchen Einsätzen im Ausland beteilige. (Foto: privat)
Die Bundesrepublik beteiligt sich zurzeit mit 126 Polizeivollzugsbeamten an 17 internationalen Polizeimissionen. In der Vergangenheit waren es deutlich mehr. Zudem fehle es in Deutschland oftmals an der Anerkennung einer solchen dienstlichen Verwendung. Das kritisierte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Internationale Polizeimissionen (AG IPM), Dieter Wehe. (14.12.2017)

Gründe für das abnehmende Engagement seien zudem politische Einflüsse und internationale Konkurrenz, fehlende politische Vorgaben sowie mangelnde Unterstützung in Ministerien und durch Behördenleiter. Des Weiteren seien in den Missionen im Ausland inzwischen vor allem Führungskräfte gefragt, die dann aber gegebenenfalls in ihrer deutschen Dienststelle fehlten, so der ehemalige Inspekteur der nordrhein-westfälischen Polizei auf dem Berliner Polizeitag des Behörden Spiegel und der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

mfe


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