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Neue Konjunkturprognose

Deutsche Wirtschaft soll 2018 um 2,0 Prozent wachsen

Im Mai betrug die Prognose noch 1,6 Prozent. Neues Zahlenmaterial des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ließ die Prognose nun um 0,2 Prozentpunkte nach oben gehen. So verbleiben laut KfW ""echte" 0,2 Prozentpunkte mehr an Optimismus im Vergleich zur Vorprognose". (Foto: Marko Greitschus  / pixelio.de)
Im Mai betrug die Prognose noch 1,6 Prozent. Neues Zahlenmaterial des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ließ die Prognose nun um 0,2 Prozentpunkte nach oben gehen. So verbleiben laut KfW ""echte" 0,2 Prozentpunkte mehr an Optimismus im Vergleich zur Vorprognose". (Foto: Marko Greitschus / pixelio.de)
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) prognostiziert für Deutschland im kommenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent. Damit hätte Deutschland nun das fünfte Jahr in Folge eine höhere Konjunktur als im langfristigen Trend von 1,5 Prozent. (25.08.2017)

Hohe Inlandsnachfrage, zunehmender Export und immer mehr Aufträge aus dem Ausland. Deutschland könne sich über ein hohes und voraussichtliches stabiles Wachstum freuen. Dank der positiven Konjunktur sowohl in Europa, als auch weltweit, sei die Binnennachfrage gestiegen, wovon Deutschland nun profitiere. Aber auch im Inland nähmen Konsum- und Wohnungsbaunachfrage immer weiter zu, einhergehend mit steigenden Löhnen aufgrund der Knappheit am Arbeitsmarkt. Konkrete Risikofaktoren, die die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren befürchten müsse, kämen aus dem Ausland. Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea, sowie die US-amerikanische Innenpolitik und die Brexit-Verhandlungen könnten in den kommenden Jahren größeren Einfluss auf die deutsche Konjunktur nehmen, so die KfW. Allerdings, räumt man ein, könne das Wachstum in Deutschland – wie in Europa insgesamt – 2018 aber auch höher ausfallen, sollten weitergehende strukturelle Fortschritte in der Eurozone gelingen.

Unternehmensinvestitionen werden steigen

Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, prognostiziert zum Aufschwung auch einen Anstieg der Unternehmensinvestitionen. Andernfalls, würde die deutsche Wirtschaft allmählich heiß laufen, so Zeuner. Die Industrie sei bereits zu 86,7 Prozent ausgelastet, es sei also sehr wichtig die derzeit günstigen Finanzierungsbedingungen zu nutzen und seinen Kapitalstock zu erweitern. So könne Deutschland seinen Aufschwung auch nach 2018 festigen.

jse


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