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Vier neue Köpfe von neun

DBB Beamtenbund und Tarifunion

Die neue Bundesleitung des DBB um den neuen Vorsitzenden Ulrich Silberbach (Mitte). (Foto: Marco Urban)
Die neue Bundesleitung des DBB um den neuen Vorsitzenden Ulrich Silberbach (Mitte). (Foto: Marco Urban)
Die neue Bundesleitung des DBB Beamtenbund und Tarifunion ist komplett. Neben den neuen Bundesvorsitzenden Ulrich Silberbach ist Volker Geyer neuer Fachvorstand Tarifpolitik. Als Fachvorstand Beamtenpolitik fungiert Friedhelm Schäfer. Darüber hinaus wurden sechs Stellvertreter (wieder-)gewählt. (20.11.2017)

Geyer, zuletzt Bundesvorsitzender der DPVKom, erhielt 93, 94 Prozent (574) der Stimmen. Allerdings hatte er auch keinen Gegenkandidaten. Anders der Landesvorsitzende des niedersächsischen Beamtenbundes (NBB) Schäfer: er setzte sich gegen seinen Kontrahenten Wolfram Kamm (Bundesvorsitzender des Verbandes der Beamten der Bundeswehr) durch. Schäfer gewann die Wahl mit 63 Prozent der Stimmen, nachdem Roland Staude, Sprecher der Landesverbünde im DBB, ihn nominierte und die Unterstützung aller Landesverbände ankündigte. Zugleich ist der gebürtige Niedersachse Zweiter Bundevorsitzender, da mit Silberbach ein Tarifbeschäftigter an der Spitze des DBB steht.

Neben den drei hauptamtlichen Posten, wählten die 630 Delegierten des Gewerkschaftstages für die nächsten fünf Jahre weitere sechs stellvertretende Bundesvorsitzende, die ehrenamtlich tätig sind. Es wurden neu gewählt:

Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR): 333 Stimmen.

Maik Wagner, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS): 483 Stimmen.

Und wiedergewählt:

Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft (DStG): 545 Stimmen.

Astrid Hollmann, Mitglied der Fachgewerkschaft VRFF – Die Mediengewerkschaft: 461 Stimmen.

Kirsten Lühmann, aus der Landesleitung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Niedersachsen:  529 Stimmen.

Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL): 522 Stimmen.

Äußerst knapp endete das Wahlergebnis für Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Er erhielt nur drei Stimmen weniger als Böhm und gehört damit nicht zur Bundesleitung.

jf


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