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Deutsche Sicherheitskräfte verhaften Islamisten/Anschlag in New York

Einmal verhindert, einmal nicht

Während in Deutschland offenbar ein islamistischer Terroranschlag verhindert werden konnte, gelang das in New York (Foto) nicht. Dort fuhr ein Attentäter mit einem Kleinlaster in eine Menschenmenge und tötete mindestens acht Personen. (Foto: BS/Erich Kasten, pixelio.de)
Während in Deutschland offenbar ein islamistischer Terroranschlag verhindert werden konnte, gelang das in New York (Foto) nicht. Dort fuhr ein Attentäter mit einem Kleinlaster in eine Menschenmenge und tötete mindestens acht Personen. (Foto: BS/Erich Kasten, pixelio.de)
Während hierzulande ein islamistischer Anschlag abgewendet werden konnte, gelang das in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht. In Deutschland nahmen Spezialkräfte von Bundespolizei, darunter auch die GSG 9, und Bundeskriminalamt in Schwerin einen 19-jährigen Syrer fest. Er soll ein Attentat mit möglichst vielen Opfern vorbereitet haben. Derweil raste in der US-Metropole New York ein 29 Jahre alter Usbeke mit einem Kleinlaster in eine Menschenmenge und tötete mindestens acht Menschen. (01.11.2017)

Er wurde von der Polizei niedergeschossen und anschließend festgenommen. Der Mann soll dem sogenannten "Islamischen Staat" (IS) die Treue geschworen haben.

Dem in Mecklenburg-Vorpommern verhafteten Syrer, der Kontakte zu einem IS-Anhänger gehabt haben soll, wiederum wird von der Bundesanwaltschaft vorgeworfen, bereits seit Juli einen Bombenanschlag mit hochexplosivem Sprengstoff geplant und ihn schon konkret vorbereitet zu haben. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (CDU) sprach davon, dass es gelungen sei, einen schweren Terroranschlag in Deutschland zu verhindern. Gegen den Festgenommenen wird nun wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Ob Haftbefehl gegen ihn erlassen wird, entscheidet heute der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

mfe


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