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Ulmer Admiral wechselt zur Ostsee

(von links) Konteradmiral Klaus von Dambrowski, Generalleutnant Markus Bentler und Generalmajor Klaus Habersetzer beim feierlichen Übergabeappell. (Foto: Hauptgefreiter Leon Scholten)
(von links) Konteradmiral Klaus von Dambrowski, Generalleutnant Markus Bentler und Generalmajor Klaus Habersetzer beim feierlichen Übergabeappell. (Foto: Hauptgefreiter Leon Scholten)
„Drei erfüllte Jahre im Ulmer Bundeswehrkommando, eine für einen Marineoffizier nicht gerade typische Verwendung“ so Konteradmiral Klaus von Dambrowski in seiner Abschiedsrede vor zahlreichen hochrangigen Gästen und der militärischen Paradeaufstellung nebst Heeresmusikkoprs 10 im Reduit der Wilhelmsburgkaserne. (09.11.2012)

Der Befehlshaber des Kommando Operative Führung, Generalleutnant Markus Bentler stellt bei der Verabschiedung seines Stellvertreters jedoch richtig: “Die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine haben ihre Eigenart, ihre Geschichte und Selbstverständnis, schon aufgrund ihrer angestammten Domäne „Land, Luft und See“, aber in der heutigen hochkomplexen Krisenbewältigung können es keine Teilstreitkräfte alleine richten, sie müssen zusammen wirken um erfolgreich zu sein“. Damit beschreibt er gleichzeitig den Charakter des Ulmer Einsatzkommandos: „Die Befähigung, Operationen fern von Europa, mit Land-, Luft- und Seestreitkräften führen zu können“. Deshalb sei es gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Admiral im Kommando in Ulm gedient habe und genauso selbstverständlich sei es, dass mit Generalmajor Klaus Habersetzer nun ein Luftwaffengeneral die Nachfolge antrete.

Bentler entbindet, militärisch formell, Admiral von Dambrowski von seinen Aufgaben, dankt ihm für drei gemeinsame ereignisreiche, arbeitsreiche und erfolgreiche Jahre in denen er das Ulmer Kommando mit Nachdruck zum zukünftigen „Multinationalen Kommando Operative Führung/Multinational Joint Headquarters“, wie es ab 1. Juli 1013 heißen wird, weiterentwickelt hat.

Davon zeigt sich auch der Oberbürgermeister von Ulm, Ivo Gönner sehr angetan: „Ein multinationales Einsatzkommando von NATO und EU passt sehr gut zur internationalen Philosophie der Stadt Ulm“.

Mit der Beauftragung von General Habersetzer weiß Bentler einen neuen Chef des Stabes und Stellvertretenden Befehlshaber an seiner Seite, der „in vielen nationalen und multinationalen anspruchsvollen Verwendungen, zuletzt über ein Jahr im ISAF-Hauptquartier in Kabul, bestens auf die neue Aufgabe vorbereitet ist“. Er freue sich auf die Zusammenarbeit und wünsche dem in Augsburg wohnhaften General viel Erfolg. Während des anschließenden Empfanges verabschiedete Oberbürgermeister Gönner den Admiral besonders in dessen Funktion als Standortältester der Bundeswehr in Ulm und Dornstadt. Der Standortälteste repräsentiert und koordiniert die Zusammenarbeit aller Dienststellen der Bundeswehr mit der Verwaltung und allen Behörden Ulms.

Über die zahlreichen Gäste, deren freundschaftlichen Zuwendung und anerkennende Worte zeigte sich der Admiral gerührt, freute sich aber ganz besonders darüber, dass er wohl der erste deutsche Admiral sei, der nicht ein Modell eines Kriegsschiffes in der Glasvitrine stehen hätte, sondern eine original Ulmer Schachtel.

>> Von Oberstleutnant Harald Kammerbauer, Presse- und Informationszentrum Kommando Operative Führung Eingreifkräfte




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