Berlin: Senat legt Geschäftsmodell für 115 vor
Finanziert wird die Behördennummer 115 in Berlin mit den vereinbarten Vermittlungsentgelten der Behörden an das ITDZ Berlin.
(Foto: BS/ITDZ Berlin)
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Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat Anfang Juli dem Berliner Senat ein Geschäfts- und Finanzierungsmodell für die Behördenrufnummer 115 vorgelegt. (18.07.2011)
Dieses sieht vor, die Behördenrufnummer 115 schrittweise zum zentralen Berliner Bürgertelefon 115 mit umfassendem Leistungsspektrum weiterzuentwickeln. Künftig wird es z.B. möglich sein, für Behördenbereiche mit viel Publikumsverkehr - unter anderem in Bürgerämtern - Besuchstermine telefonisch zu reservieren. Parallel zur Leistungserweiterung werden zentrale oder bereichsbezogene Einwahlnummern der Behörden auf die 115 umgestellt.
Finanziert wird die Behördennummer 115 in den Jahren 2011 bis 2013 mit den vereinbarten Vermittlungsentgelten der Behörden an das ITDZ Berlin. Darüber hinaus anfallende Kosten trägt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport.
Für alle 115- Anrufe gilt dann das Serviceversprechen, dass mindestens 75 Prozent der Anrufe innerhalb von 30 Sekunden angenommen werden und mindestens 65 Prozent aller Fragen ohne Weitervermittlung beantwortet werden. Das Vorhaben verbessert die Zugänglichkeit zu den Berliner Verwaltungsleistungen für die Bürger und entlastet gleichzeitig die Fachverwaltungen von der Beantwortung allgemeiner Anfragen. Die Vorlage wird nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet.