http://www.behoerden-spiegel.de
Anzeige 
 

Terahertz-Scanner vorgestellt

Gerät erkennt verbotene Gegenstände am Körper

Der Terahertz-Scanner ist unter anderem am Flughafen London-Heathrow (Foto) im Einsatz. Mit ihm können am Körper befindliche, verbotene Gegenstände detektiert werden, ohne dass der Kontrollierte es zwangsläufig merkt. (Foto: Magnus Bråth, CC BY 2.0, flickr.com)
Der Terahertz-Scanner ist unter anderem am Flughafen London-Heathrow (Foto) im Einsatz. Mit ihm können am Körper befindliche, verbotene Gegenstände detektiert werden, ohne dass der Kontrollierte es zwangsläufig merkt. (Foto: Magnus Bråth, CC BY 2.0, flickr.com)
In Berlin ist ein moderner Terahertz-Scanner präsentiert worden. Die eingebaute Kamera detektiert die natürliche, vom menschlichen Körper dauerhaft abgegebene Strahlung im Terahertz-Bereich. Die vollständig passiv wirksame Technik ermöglicht die Identifikation verbotener Gegenstände oder Sprengsätze, die am Körper einer Person getragen werden. Gleiches gilt für Drogenpakete. (14.06.2017)

Mithilfe des Scanners, der sowohl stehende als auch laufende Menschen kontrollieren kann und von der britischen Firma "Digital Barriers" hergestellt sowie von Interconsult in Deutschland exklusiv vermarktet wird, können sowohl metallische als auch nicht-metallische Gegenstände erkannt werden. Die Überprüfung, die auch verdeckt erfolgen kann, ist dabei sowohl über eine längere Entfernung hinweg als auch aus näherer Distanz möglich. Sie kann über mobile, fest installierte oder an der Decke montierte Geräte erfolgen. Die Scanner, die operativ unsichtbar sind und Personenflüsse nicht behindern, können auch in Werbetafeln versteckt werden.

Im Einsatz sind die Terahertz-Scanner, die datenschutzkonform sind, unter anderem an Flughäfen, im Bereich der Eingangskontrollen in Regierungsgebäuden sowie in Kaufhäusern. Auch bei der Grenzkontrolle - etwa zwischen Hongkong und China - werden sie genutzt. Häufig kommen dabei mehrere Kameras gleichzeitig zum Einsatz, etwa um Personen sowohl von vorne als auch von hinten überprüfen zu können.

mfe




- Anzeigen -
Werbung
Advertisement  
 
Partner
Partner

Logo der ICT AG