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Impulse für die digitale Gesellschaft

Smart aber sicher

Verschiedene Interessenvertreter diskutierten die Umfrageergebnisse und die Forderungen des Impulspapieres: (v.l.n.r.) Andreas Könen, Stabsstellenleiter im Bundesministerium des Innern, Helga Zander-Hayat, Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Lena Rohrbach von Amnesty International Deutschland, Susanne Dehmel, Mitglied der Geschäftsleitung beim Bitkom, Sven Oswald (Moderation) (Foto: BS/Stiebel)
Verschiedene Interessenvertreter diskutierten die Umfrageergebnisse und die Forderungen des Impulspapieres: (v.l.n.r.) Andreas Könen, Stabsstellenleiter im Bundesministerium des Innern, Helga Zander-Hayat, Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Lena Rohrbach von Amnesty International Deutschland, Susanne Dehmel, Mitglied der Geschäftsleitung beim Bitkom, Sven Oswald (Moderation) (Foto: BS/Stiebel)
Im Rahmen des Projekts Digitale Gesellschaft: smart & sicher stellte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik in Berlin Ergebnisse einer Umfrage zu Einstellungen und Erwartungen der Bevölkerung im Bereich IT-Sicherheit sowie Experteninterviews vor. Auf dieser Grundlage wurde ein Impulspapier von verschiedenen Stakeholdern entwickelt, das einen weiterführenden Diskussionsprozess anregen soll. (11.09.2017)

"Es muss gelingen, die digitale Gesellschaft für alle smart und sicher zu gestalten", so BSI-Präsident Arne Schönbohm in seiner Begrüßung. "Egal ob alt oder jung, gebildet oder ungebildet". Dieses Gestalten, so Schönbohm weiter, soll ein gemeinsames Entwickeln sein und kein Vorgeben und Durchregulieren von oben. In diesem Sinn ist das vom BSI gestartete Projekt Digitale Gesellschaft: smart & sicher zu verstehen. Vertreter aus Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sollen gemeinsam das Thema IT-Sicherheit diskutieren.

Als Grundlage für diesen Austausch wurde eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt. Aus dieser geht hervor, dass fast 90 Prozent Sicherheit im Internet für wichtig hält, jedoch weniger als die Hälfte von sich behauptet sich damit ausreichend auszukennen. Für etwa zwei Drittel der Bevölkerung wären klare Sicherheitsrichtlinien und Haftungsregelungen ein sinnvoller Beitrag zur IT-Sicherheit. In Interviews äußerten sich auch Experten positiv zu Kennzeichnungen und Haftungsregelungen.

Ein von verschiedenen Interessenvertreter unterzeichnetes Impulspapier wurde ebenfalls vorgestellt. Die Unterzeichner fordern darin eine koordinierende Rolle des Staates bei der Verbesserung der IT-Sicherheit. Digitale Bildung und kontinuierliche Forschung sollen gefördert werden. Außerdem sollen Mindestanforderungen als Grundlage für Kennzeichnungen, Zertifizierungen und Haftungsregelungen entwickelt werden.

stb




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