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218 Anwärter vereidigt

Berliner Feuerwehr erhält Nachwuchs

Am vergangenen Wochenende wurden insgesamt 218 neue Berliner Feuerwehrmänner und -frauen vereidigt. Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/2019 sind sogar 348 neue Stellen für die Behörde vorgesehen. Diese Planungen stehen aber noch unter dem Vorbehalt der parlamentarischen Zustimmung. (Foto: BS/Sebastian Haase, Berliner Feuerwehr)
Am vergangenen Wochenende wurden insgesamt 218 neue Berliner Feuerwehrmänner und -frauen vereidigt. Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/2019 sind sogar 348 neue Stellen für die Behörde vorgesehen. Diese Planungen stehen aber noch unter dem Vorbehalt der parlamentarischen Zustimmung. (Foto: BS/Sebastian Haase, Berliner Feuerwehr)
Die größte deutsche Berufsfeuerwehr in Berlin hat 281 Beamtenanwärter in den feuerwehrtechnischen Dienst übernommen. Die Nachwuchskräfte wurden am Wochenende vereidigt. Und laut des Entwurfs für den Doppelhaushalt 2018/2019 soll die Behörde sogar 348 neue Stellen erhalten. (17.07.2017)

Diesen Planungen muss allerdings noch das Abgeordnetenhaus zustimmen. Ein Personalaufwuchs bei der Behörde scheint aber dringend notwendig. Schließlich hatten ihre Mitarbeiter im vergangenen Jahr erstmals über 450.000 Einsätze zu absolvieren. Dabei nahmen insbesondere die Alarmierungen im Rettungsdienst erheblich zu. Hier sind aber Änderungen geplant. So soll es künftig im Rettungsdienst der Bundeshauptstadt nicht mehr zwei Schutzzielklassen geben. Vielmehr empfiehlt ein Gutachten, nur noch eine Schutzzielklasse auszuweisen. Darin sollen dann mindestens 90 Prozent aller Notfälle innerhalb einer Hilfsfrist von acht Minuten bedient werden. Bisher ist in den entsprechenden Zielvereinbarungen zwischen der Innenverwaltung und der Berliner Feuerwehr festgeschrieben, dass in der Innenstadt (Schutzzielklasse A) 75 Prozent aller Notfälle innerhalb einer Hilfsfrist von acht Minuten bedient werden sollen. Für die dünnbesiedelten Gebiete, die vor allem am Stadtrand liegen (Schutzzielklasse B) ist ein Erreichungsgrad von 50 Prozent vereinbart. Beide Werte würden im vergangenen Jahr jedoch bei Weitem nicht erreicht. Der Ist-Wert für die Schutzzielklasse A betrug 36,7 Prozent, jener für die Schutzzielklasse B 23,8 Prozent.

mfe




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