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"Break out" ist die Losung Ron Tolidos von Capgemini: "Ausbruch aus Handlungszwängen, die uns nicht weiterhelfen."
(Foto: BS/Dombrowsky)
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Der Vizepräsident und Technische Direktor Application Services für Kontinentaleuropa von Capgemini sprach auf dem 14. Europäischen Polizeikongress in Berlin über die Wechselwirkungen zwischen Arbeitswelt und Informationstechnologie. "Auch die Polizei befasst sich mit zu viel Dingen, die nicht zur Erfüllung ihrer Aufgaben beitragen", erläuterte er Behörden Siegel Online "Bei ihr sollte ebenfalls das Ziel Vereinfachung und Disziplin sein." Disziplin in dem Sinne, sich alles fernzuhalten, was die Polizei von ihren Kernaufgaben abhält.
Wirklicher Dialog
Das Grundübel im Verhältnis von Technikwelt und Arbeitswelt sei, dass ihre Vertreter aneinander vorbeireden. Anders als auf der Agorà, dem Marktplatz im alten Athen: "Dort stand man sich gegenüber und es fand ein wirklicher Dialog statt. Ein Dialog, um die beiden Fragen zu beantworten: Was ist zu tun? Und vor allem: Was ist zu unterlassen?"
Ein wichtiges Hilfsmittel, um dies Ziel im IT-Zeitalter zu erreichen, sei, sich über die Eigenarten der vier Hauptgruppen der Informationstechnologie klar zu werden und richtig damit umzugehen: die Technik für unmittelbar anstehende Aufgaben, wie die Apps von Smartphones, Systeme, die der Zusammenarbeit dienen, wie Twitter, Software, um Prozesse zu verfolgen und zu entwickeln sowie Systeme analytischer Daten.
Flexible Prozesse
Der Nutzen, den IT-gestütztes Prozessmanagement für den Umgang mit Migration und Integration erbringen kann, ist laut Tolido bei weitem noch nicht ausgeschöpft: "Es wird einen lebenden Prozess geben, einen Prozess im Fluss. Flexible Prozesse zu gestalten und schlank zu halten wird eine der Hauptaufgaben werden. Ebenso die edle Kunst, unnötige Apps zu stoppen."
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