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Ländlicher Wettbewerbsnachteil

Glasfaserausbau: BKartA-Chef Mundt rechnet mit 70 bis 80 Mrd. Euro

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, im Gespräch über Anforderungen und Herausforderungen des Glasfaserausbaus. (Foto: BS/Bednarksi)
Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, im Gespräch über Anforderungen und Herausforderungen des Glasfaserausbaus. (Foto: BS/Bednarksi)
Der Komplettausbau des Glasfasernetzes in Deutschland wird sich voraussichtlich auf 70 bis 80 Milliarden Euro belaufen. Diese Zahlen nannte der Präsident vom Bundeskartellamt, Andreas Mundt, während eines Fachgespräches mit den fünf großen Breitbandverbänden Deutschlands vergangene Woche in Berlin. (11.09.2017)

Mundt unterstrich, dass der Glasfaserausbau definitiv kommen werde, da dieser nicht nur wichtig für die mittelständische Wirtschaft im ländlichen Raum, sondern auch für künftige Leistungen rund um E-Health sei. Aktuell haben 70 Prozent der deutschen Industrie ihren Standort in dünn besiedelten Regionen, in denen das Netz oft nur langsamere Geschwindigkeiten erreicht.

Dadurch entsteht für viele industrielle Betriebe bis hin zu Architektur- und Ingenieurbüros ein Wettbewerbsnachteil. Für die Zukunft ist Mundt hingegen "zuversichtlich, dass die Parteien etwas tun werden und auch auf die Branche zugehen und fragen, was sie tun können". Die Parteien würden getrieben durch den privaten Verbraucher, so Mundt.

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