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Ausbau geplant

Positive Zwischenbilanz für länderübergreifendes E-Government

Blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück: Vertreter der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar. (Foto: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH/Tobias Schwerdt)
Blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück: Vertreter der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar. (Foto: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH/Tobias Schwerdt)
Die IT-Beauftragten (CIOs) der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz ziehen eine positive Zwischenbilanz für das seit 2010 gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar durchgeführte Modellvorhaben “Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen” (16.03.2017)

Die länderübergreifende Zusammenarbeit habe sich bewährt, Rhein-Neckar sei inzwischen ein bundesweit beachteter Entwicklungs- und Erprobungsraum für innovative E-Government-Lösungen. Lob kommt auch vom Nationalen Normenkontrollrat: “Wir brauchen eine neue Qualität der föderalen Zusammenarbeit. Nur so können die strukturellen Defizite beim E-Government überwunden werden. Das Engagement der Metropolregion und der offene und kreative Geist, der dort anzutreffen ist, sind beispielhaft”, schreibt der Vorsitzende des Nationalen Normenkontrollrats, Dr. Johannes Ludewig, im Grußwort des aktuellen Zwischenberichts. Der Zwischenbericht dokumentiert die gemeinsame Arbeit der Partner der vergangenen fünf Jahre. Neben ausgewählten E-Government-Projekten in der Metropolregion Rhein-Neckar, wie beispielsweise der länderübergreifenden E-Vergabe-Plattform “auftragsboerse.de”, werden auch Erfolgskriterien für den Aufbau einer vernetzten Verwaltung als Ergebnis der Arbeit im Modellvorhaben skizziert.

Das E-Government-Modellvorhaben wurde im Dezember 2010 ins Leben gerufen. Ziel war es, ein Reallabor zu schaffen, in dem innovative Vorgehensweisen der Verwaltungszusammenarbeit entwickelt und erprobt werden können. Die Besonderheit: Eine klare Fokussierung auf die Wirtschaft. “Vor allem die Prozesse zwischen Wirtschaft und Verwaltung lassen sich durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien einfacher, schneller und kostengünstiger gestalten. E-Government bietet dabei die Chance, Verwaltungsgrenzen zu überwinden und einen einheitlichen Verwaltungsraum aufzubauen, ohne dass hierfür eine umfassende Strukturreform oder Neuordnung der Zuständigkeiten erforderlich wäre. In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit einer Reihe von Best-Practice-Beispielen über die Modellregion hinaus wichtige Impulse für die Entwicklung des E-Government in Deutschland gegeben”, bilanziert Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes Hessen.

Neue Projekte geplant

Als Themenfelder der kommenden Jahre nannte Randolf Stich, Innenstaatssekretär und IT-Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz, unter anderem den Großraum- und Schwertransport sowie die Pilotierung des sogenannten “Once Only Principle für Unternehmen” im Rahmen eines europäischen Projektes.

Die Publikation “5 Jahre ‚Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen‘” kann unter www.m-r-n.com/publikationen als PDF heruntergeladen werden.

lkm




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