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Mehr "Innenentwicklungsmanager"

Ministerium fördert Pilotverfahren in acht deutschen Städten

Lücken schließen: Der Einsatz von sogenannten Innenentwicklungsmanagern in Kommunen ist eine der Empfehlungen des "Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen", das helfen soll, in den kommenden Jahren jeweils mindestens 350.000 neue Wohnungen zu schaffen. (Foto:  m.p.3./cc by-nc-nd 2.0/www.flickr.com)
Lücken schließen: Der Einsatz von sogenannten Innenentwicklungsmanagern in Kommunen ist eine der Empfehlungen des "Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen", das helfen soll, in den kommenden Jahren jeweils mindestens 350.000 neue Wohnungen zu schaffen. (Foto: m.p.3./cc by-nc-nd 2.0/www.flickr.com)
Wenn es nach dem Bundesumweltministerium (BMUB) geht, sollen innerstädtische Flächen wie Baulücken und Brachflächen künftig besser genutzt werden, um mehr Bauland auszuweisen und den Wohnungsbau zu stärken. Dabei könnten "Innenentwicklungsmanager" eine zentrale Rolle spielen. (15.02.2017)

In Modellvorhaben in  Aalen, Berlin, Hamburg-Altona, Ludwigsfelde, Offenburg, Regensburg, Solingen und Trier unterstützt das BMUB Pilot-Verfahren: die Stadtverwaltungen versuchen mit einem "Innenentwicklungsmanager für den Wohnungsbau" Baulandreserven mit unterschiedlichen baurechtlichen Voraussetzungen zügiger zu aktivieren.  Als zentrale Ansprechpartner adressieren die Innenentwicklungsmanager Eigentümer und Investoren, informieren und moderieren.

"Die kommunale Praxis zeigt, wie schwierig es ist, die Flächenpotenziale für den Wohnungsbau zu heben", erklärte der Direktor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR),  Harald Herrmann. "Vielerorts fehlen Informationen, wie Flächen nutzbar gemacht werden können. Gleichzeitig haben die Kommunalverwaltungen oft keine Ressourcen für ein aktives Flächenmanagement, das Grundstückseigentümer und Investoren systematisch einbezieht."

Das BBSR berät gemeinsam mit einer  Forschungsassistenz die Modellvorhaben fachlich und wertet die Ergebnisse wissenschaftlich aus. Im Ergebnis werden Lösungen erarbeitet, von denen auch andere Kommunen profitieren können. Das Forschungsprojekt ist Teil des Programms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“, das das BBSR für das BMUB umsetzt. Das Projekt läuft bis Ende 2019.

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