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Glasfaser-Handelsplattform ab Juli

Portal soll Angebot und Nachfrage effizient zusammenbringen

Den roten Knopf gedrückt und die neue Glasfaser-Plattform auf den Weg gebracht: Die Verantwortlichen des Bundesverband Breitbandkommunikation mit der Parl. Staatssekretärin im Bundesministerium für digitale Infrastruktur, Dorothee Bär.  
(Foto: BS/Einhaus)
Den roten Knopf gedrückt und die neue Glasfaser-Plattform auf den Weg gebracht: Die Verantwortlichen des Bundesverband Breitbandkommunikation mit der Parl. Staatssekretärin im Bundesministerium für digitale Infrastruktur, Dorothee Bär. (Foto: BS/Einhaus)
Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) wird im Juli dieses Jahres mit einer eigenen Handelsplattform für Glasfaseranschlüsse starten. Die internetbasierte Plattform soll Anbieter und Nachfrager von Glasfasernetzen zusammenbringen. (26.04.2017)

Für kleine City-Carrier bis zu bundesweit operierenden Großkonzernen würde das Vermarktungspotenzial für Glasfaseranschlüsse erheblich gesteigert, teilte der Verband gestern auf seiner jährlichen Glasfasermesse in Frankfurt/Main mit.  Lokale Netzbetreiber wie etwa Stadtwerke und ihre Telekommunikationstochtergesellschaften könnten ihre Netze künftig besser überregionalen Nachfragern anbieten. „So werden kleine Netze groß“, sagte BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.

Bislang müssen nationale Nachfrager mit zahlreichen Anbietern individuelle Lösungen erarbeiten, um ein bundesweites Endkunden-Angebot bereitstellen zu können. Das Portal soll nun über standardisierte Prozesse und Schnittstellen ein unkomplizierten Zugang zu den hunderten Netzanbietern ermöglichen und allen Marktteilnehmern gleichermaßen offen stehen.

Der BREKO wirbt dafür, bis 2025 flächendeckend Glasfasernetze bis in die Gebäude zu verlegen. Dafür sei es wichtig, Kräfte und Finanzmittel stärker zu bündeln, um die Netze möglichst gut auszulasten und  wirtschaftlich betreiben zu können.Das Plattformmodell führt Angebot und Nachfrage beim Glasfaserausbau zusammen“, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, zur Eröffnung der gestrigen Veranstaltung. "Es leistet damit einen wichtigen Beitrag, um den Netzausbau gezielt voranzutreiben und Deutschland fit zu machen für die Gigabit-Gesellschaft.“

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