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Vereinbarung unterzeichnet

THW unterstützt zivile Beobachtermission in Kolumbien

Erstmals sind Experten des Technischen Hilfswerks (THW) auch im Rahmen einer Beobachtermission der Vereinten Nationen im Einsatz. In Kolumbien errichten sie für die dortigen Beobachter Informations- und Kommunikationsstrukturen. (Foto: BS/THW)
Erstmals sind Experten des Technischen Hilfswerks (THW) auch im Rahmen einer Beobachtermission der Vereinten Nationen im Einsatz. In Kolumbien errichten sie für die dortigen Beobachter Informations- und Kommunikationsstrukturen. (Foto: BS/THW)
Experten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) bauen in Kolumbien das Informations- und Kommunikationsnetz für eine Beobachtermission der Vereinten Nationen auf. Eine entsprechende Vereinbarung wurde kürzlich am Sitz der Vereinten Nationen in New York auch von deutscher Seite unterzeichnet. (20.04.2017)

THW-Präsident Albrecht Broemme sagte zu dem Auftrag: "Der Einsatz von THW-Experten zur Unterstützung der Friedensmission der Vereinten Nationen ist für das THW Neuland. Die Voraussetzungen dafür wurden nun geschaffen." Und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ergänzte, dass die Einsatzorganisation des Bundes mit dem Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung Kolumbiens leiste.

In dem südamerikanischen Land unterstützen aktuell vier IT-Fachleute des THW die Mission an allen 35 Standorten in den Bereichen Funknetzwerk, Telekomunikation sowie Computer- und Netzwerktechnik. Neben einem Hauptquartier gibt es acht Regionalbüros und 26 Einsatzzonen. Insgesamt sind in Kolumbien derzeit rund 400 Beobachter der Vereinten Nationen im Einsatz. Sie überwachen den Friedensprozess zwischen der Regierung und den Rebellen der FARC-Organisation.

mfe




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