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Neue Karte der Bundesnetzagentur

Homann: "Zuverlässige Informationen zur Elektromobilität" / 3.335 Ladepunkte / 128 Schnellladepunkte

Eine neue Übersichtskarte der Bundesnetzagentur zeigt Standort, Adresse, vorhandene Stecker und Leistungen der Ladesäulen. Auch lassen sich die Ladeeinrichtungen in einzelnen Regionen und Bundesländern anzeigen. (Foto: BS/Einhaus)
Eine neue Übersichtskarte der Bundesnetzagentur zeigt Standort, Adresse, vorhandene Stecker und Leistungen der Ladesäulen. Auch lassen sich die Ladeeinrichtungen in einzelnen Regionen und Bundesländern anzeigen. (Foto: BS/Einhaus)
Die Bundesnetzagentur hat gestern eine interaktive Übersichtskarte von öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile in Deutschland veröffentlicht. Die Website soll regelmäßig aktualisiert werden und ist unter www.bundesnetzagentur.de/ladesaeulenkarte zu erreichen. (19.04.2017)

Die Karte umfasst aktuell 1.600 Ladeeinrichtungen mit insgesamt 3.335 Ladepunkten von über 300 Betreibern. Davon entfallen etwa 128 auf Schnellladepunkte, die sich auf 63 Ladeeinrichtungen verteilen.

"Mit der Veröffentlichung kann sich jede Verbraucherin und jeder Verbraucher einen Überblick über die aktuelle Verteilung der Ladesäulen in Deutschland verschaffen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Trotz erkennbarer Schwerpunkte in den Ballungszentren bieten auch immer mehr regionale Anbieter öffentliche Ladepunkte an. Wir sind zuversichtlich, dass der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zügig voranschreiten wird."

Die Übersichtskarte bildet den Standort der jeweiligen Ladepunkte mit Adresse sowie die vorhandenen Stecker und Ladeleistungen ab. Daneben lässt sich auch die Verteilung der Ladeeinrichtungen in einzelnen Regionen und Bundesländern anzeigen. Zudem sind die Einrichtungen nach Schnell- und Normalladepunkten differenziert. Diese Unterscheidung ergibt sich aus der Ladesäulenverordnung, die Ladepunkte in Abhängigkeit ihrer maximalen Ladeleistung als Normalladepunkt bis 22 kW oder als Schnellladepunkte mit über 22 kW Leistung bestimmt.

Meldepflicht seit März 2016

Die Karte enthält die Ladesäulen aller Betreiber, die das Anzeigeverfahren der Bundesnetzagentur nach der Ladesäulenverordnung erfolgreich durchlaufen und der Veröffentlichung der Ladepunkte zugestimmt haben. Das Prüfverfahren legt ein besonderes Augenmerk auf die technische Sicherheit der Anlagen nach den anerkannten Regeln der Technik.

Betreiber von öffentlich zugänglichen Ladepunkten sind seit 17. März 2016 verpflichtet, diese bei der Bundesnetzagentur anzuzeigen. Auch durch die Festlegung bestimmter Stecker-Typen soll eine möglichst einheitliche Ladeinfrastruktur in Deutschland auf den Weg gehabt werden. Von den Verpflichtung ausgenommen sind Normalladepunkte, die vor Inkrafttreten der Verordnung installiert wurden.

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