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Ökostrom vom Gefängnisdach

Stadtwerke installieren PV-Anlagen auf sechs Berliner Haftanstalten

Auf der JVA Tegel entsteht die bisher größte PV-Einzelanlage für den Eigenverbrauch in ganz Berlin. (Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de)
Auf der JVA Tegel entsteht die bisher größte PV-Einzelanlage für den Eigenverbrauch in ganz Berlin. (Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de)
Die Berliner Stadtwerke haben mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage auf der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Berlin-Plötzensee begonnen. (09.08.2017)

Das Sonnenkraftwerk mit einer Leistung von 840 Kilowatt Peak (kWp) soll allein dem Eigenverbrauch dienen und wird in einem Stück errichtet, teilten die Stadtwerke mit. Damit sei es die bisher größte Eigenverbrauchs-Einzelanlage in Berlin. Sie wird außerhalb des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) errichtet, belastet damit also keinen EEG-Fördertopf.

6 Berliner Gefängnisse werden mit eigenem Solarstrom versorgt

Insgesamt sollen 28 Sonnenkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt (MW) auf landeseigenen Gebäuden entstehen. Den Auftrag haben die Berliner Stadtwerke 2016 von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) nach einer europaweiten Ausschreibung erhalten. Sechs Berliner JVA bekommen damit 2017 Sonnenstrom vom eigenen Dach. Neben Plötzensee auch Haftanstalten in Tegel, Heidering in Brandenburg, das Frauengefängnis Reinickendorf, der offene Vollzug in Hakenfelde sowie der Jugendarrest in Lichtenrade. Bereits installiert ist die mit 750 kWp ebenfalls recht große PV-Anlage auf der JVA Heidering, die anderen würden in den nächsten Wochen gebaut, heißt es.

Die BIM pachtet die Anlagen; die Stadtwerke finanzieren, betreiben und errichten sie gemeinsam mit dem mittelständischen Berliner Anlagenbauer Berolina Solar GmbH & Co KG.

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