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Geordnete Zuwanderung in Österreich

Wie sich der Alpenstaat eine geordnete Zuwanderung vorstellt und die Weichen in diese Richtung gestellt hat, erklärte Karl Mahrer, Landespolizeikommandant des Landespolizeikommandos Wien, auf dem Europäischen Polizeikongress in Berlin. (16.02.2011)

 


33 Prozent weniger Asylanräge im Jahr 2010. Karl Mahrer erklärt warum.
33 Prozent weniger Asylanräge im Jahr 2010. Karl Mahrer erklärt warum.

(Foto: BS/Dombrowsky)

Österreich war in den Jahren 2001-2005 jeweils unter den Top Drei der EU-Staaten mit den meisten Asylanträgen. Um der Flut an Zuwanderung zu begegnen, habe sich die Politik drei Ziele auferlegt. Zunächst müsse die insbesondere im Osten des Landes vorherrschende Massenkriminalität bekämpft werden. Zugleich solle eine geordnete Zuwanderung sichergestellt und dabei auf ein Wir-Gefühl in Österreich hingewirkt werden. Um diese Ziele zu erreichen sei die Bearbeitungszeit von Asylanträgen drastisch verkürzt worden, bei weiterhin hoher Priorität für den Schutz von verfolgten Flüchtlingen. Zudem habe man Instrumente entwickelt, um dem Missbrauch von Asyl vorzubeugen und dies mit einer schnellen und rigorosen Abschiebepolitik verbunden. Außerdem habe sich das Aufenthaltsrecht an den Maßstäben Österreichs zu orientieren. Die Folge seien 33 Prozent weniger Asylanträge im Jahr 2010 gewesen.

 

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