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Servicekonto.NRW on Tour

Vorteile für die Kommunen und Bürger durch die gemeinsame Plattform

In Nordrhein-Westfalen wurde das neue Servicekonto vorgestellt. Dies soll die Dienstleistungslandschaft der Kommunen verbessern und Bürokratie sowie Behördengänge minimieren. Kommunale Interessenten können sich bei einer Veranstaltungsreihe über das Konto informieren. (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)
In Nordrhein-Westfalen wurde das neue Servicekonto vorgestellt. Dies soll die Dienstleistungslandschaft der Kommunen verbessern und Bürokratie sowie Behördengänge minimieren. Kommunale Interessenten können sich bei einer Veranstaltungsreihe über das Konto informieren. (Foto: Rainer Sturm, pixelio.de)
Mit Hilfe des nordrhein-westfälischen Benutzerkontos sollen Bürger, nach einer einmaligen Registrierung jeglichen digitalen Service vom Land und den Kommunen nutzen können. Doch wie können Städte und Gemeinden die Plattform integrieren? Welche Vorteile hat sie für die Bürger? (02.11.2017)

Für die Kommunen wird die Berechtigung erleichtert. Sie brauchen kein eigenes Berechtigungszertifikat, wenn sie Daten auslesen möchten: Unabhängig davon, ob es der Personalausweis oder der elektronische Aufenthaltstitel ist. Das eingesetzte Zertifikat des Landes kann für alle kommunalen Anwendungen dienen. Es unterstütze sowohl permanente Benutzerkonten als auch temporäre Nutzung wie die Online-Ausweisfunktion.

Über einen formlosen Antrag erhalten die Kommunen ihre Zugangsdaten sowie die Schnittstellenbeschreibung für das Portal. Dieses nutzt den bundesweiten Verwaltungsstandard Governikus Autent und Autent IT Connect. Damit die Kommunen besser informiert werden, findet eine Tour statt, die interessierte Kommunen und Bürger besuchen können:

  • 10.11.2017, 10:00 – 13:00 Uhr, Köln
  • 15.11.2017, 10:00 – 13:00 Uhr, Aachen
  • 20.11.2017, 10:00 – 13:00 Uhr, Kamp-Lintfort
  • 21.11.2017, 10:00 – 13:00 Uhr, Dortmund

Ab dem 01.01.2018 ist jede Kommune in Nordrhein-Westfalen dazu verpflichtet, ihren Bürgern in Verwaltungsverfahren einen elektronischen Identitätsnachweis anzubieten. Wenn die entsprechende Feststellung notwendig oder zulässig ist.

Was erwartet die Bürger?

Das Portal ist auch für die mobile Nutzung geeignet. Der Bürger kann sich über eine E-Mail beim Servicekonto registrieren, seine Daten verwalten, ändern und ergänzen. Je nachdem welchen Dienst der Bürger nutzen möchte, existieren zwei Authentifizierungsverfahren. Dies kann ein Passwort sein oder ein höheres Vertrauensniveau: Die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises. Die Bürger bestimmen selbst über die Verwendung der Daten. Für Rückfragen können diese sich entweder an den Support oder in Kürze an die Behördenrufnummer 115 wenden.

Zukunftsperspektive: Mehr Kooperationen und neue Funktionen

Es werden weitere Anwendungen geprüft. Dazu gehören ein Unternehmenskonto sowie eine Postfachfunktion für die Zustellung von Bescheiden. Außerdem arbeiten das Land sowie der Dachverband kommunaler IT-Dienstleister KDN unter Aufsicht des IT-Planungsrates zusammen. Sie möchten ein gegenseitiges Nutzen der länderspezifischen Servicekonten ermöglichen. In einem Testprojekt konnte von Bayern aus, auf das NRW-Servicekonto eine Authentifikation stattfinden. Jedoch kommt es auf die Anbindung an die kommunalen Online-Dienste an.

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