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Immobilienentwicklung und schnelles Internet

Städtischer Einzelhandel braucht Breitbandausbau / Positionspapier von DST und HDE

Um Fußgängerzonen und den Einzelhandel vor Ort attraktiv zu halten, braucht es laut DST und HDE unbedingt schnelles Internet und passende Immobilienangebote. (Foto: mekong_virus/www.flickr.com,CC BY-NC 2.0)
Um Fußgängerzonen und den Einzelhandel vor Ort attraktiv zu halten, braucht es laut DST und HDE unbedingt schnelles Internet und passende Immobilienangebote. (Foto: mekong_virus/www.flickr.com,CC BY-NC 2.0)
Trotz stark wachsendem Online-Handel können Innenstädte attraktiv bleiben, wenn Online- und Offline-Handel klug kombiniert und dafür neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, erklärte heute der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages (DST), Helmut Dedy. (19.06.2017)

Gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) setzen sich die Städte für eine Verantwortungsgemeinschaft von Stadt, Handel sowie Eigentümern ein und unterstützen Händlerinitiativen. In einem gemeinsamen Positionspapier setzen sich beide Verbände für einen zukunftsfähigen Einzelhandel in lebendigen Innenstädten ein.  Es gelte, die gute Versorgung der Bevölkerung zu sichern, die soziale Vielfalt der Städte zu erhalten, Leerstände zu vermeiden und Einzelhandelskonzepte weiterzuentwickeln, so Dedy. „Lebendige Städte verbinden Einkaufen, Wohnen, Arbeiten und Kultur und ermöglichen Kommunikation und Begegnung.“

On- und Offline verknüpfen

Damit die Händler in Zeiten wachsenden Online-Handels erfolgreich arbeiten könnten, müsse die Infrastruktur stimmen“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dazu gehöre vor allem der Breitbandausbau mit schnellem Internet. „Denn immer mehr Händler bauen sich im Internet ein zweites Standbein auf und verknüpfen on- und offline. Stadt und Handel erwarten deshalb, dass Bund und Länder die Kommunen insbesondere durch entsprechende Einbeziehung in die Breitbandförderprogramme aktiv unterstützen“, so Genth. Die Politik müsse auch für Rechtssicherheit öffentlicher WLANs sorgen, die von privater Seite angeboten werden.

Enger zusammenarbeiten

Darüber hinaus seien Immobilieneigentümer und -entwickler gefordert, um innerstädtische Lagen nachhaltig zu entwickeln. Eine flächendeckende Versorgung der Bürger durch den Handel könne künftig nur dann gewährleistet werden, wenn die Beteiligten zusammenarbeiteten und die Politik auf allen Ebenen am selben Strang ziehe.

Das gemeinsame Positionspapier ist einzusehen unter www.einzelhandel.de/Innenstadt.

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