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Weltweiter Einsatz möglich

Isolationskrankenhaus vom DRK fasst rund 200 Patienten am Tag

Im mobilen Isolationskrankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) können Patienten, die mit hochinfektiösen Krankheiten wie etwa Ebola infiziert sein könnten, untersucht werden. Die Klinik kann künftig weltweit zum Einsatz kommen. (Foto: BS/DRK, Armin Weigel)
Im mobilen Isolationskrankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) können Patienten, die mit hochinfektiösen Krankheiten wie etwa Ebola infiziert sein könnten, untersucht werden. Die Klinik kann künftig weltweit zum Einsatz kommen. (Foto: BS/DRK, Armin Weigel)
Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebene und durch Mittel des Auswärtigen Amtes (AA) finanzierte mobile Isolationskrankenhaus steht ab sofort für internationale Hilfseinsätze zur Bewältigung von Ausbrüchen hochinfektiöser Krankheiten zur Verfügung. In der transportablen Klinik können täglich etwa 200 Personen untersucht werden. Einsatzfähig ist das Krankenhaus innerhalb von 14 Tagen. (12.05.2017)

DRK-Generalsekretär Christian Reuter betonte hinsichtlich Lagen, in denen hochansteckende Krankheiten wie Ebola oder Pest bewältigt werden müssen: "Ein solcher Einsatz erfordert ganz neue Schutz- und Sicherheitsstandards für Personal wie Patienten. Die Helfer arbeiten in Vollschutzanzügen." Sie müssten entsprechend abgestimmte Arbeitsroutinen bei der Behandlung der Patienten einhalten, um sicherzustellen, dass von Infizierten kein Infektionsrisiko ausgehe. "Nachdem nun mehr als 60 Helfer ausgebildet wurden, sind wir gut gerüstet für derart schwierige und gefährliche Herausforderungen", zeigte sich Reuter überzeugt.

Entstanden war das Isolationskrankenhaus, in dem die Patienten von bis zu 50 Delegierten betreut werden, nach dem letzten großen Ebola-Ausbruch in den Jahren 2014 und 2015 in Westafrika.

mfe




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