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"Berlin ist ungebremst!"

Steigerung der Attraktivität der Innenstädte

Referenten aus Kommunen und Wirtschaft, diskutieren mit dem Publikum über die Verbesserung der Situation in den deutschen Innenstädten. (Foto: Bednarski)
Referenten aus Kommunen und Wirtschaft, diskutieren mit dem Publikum über die Verbesserung der Situation in den deutschen Innenstädten. (Foto: Bednarski)
Viele Städte und Gemeinden haben das Problem, dass die Kaufkraft ihrer Innenstädte schwindet. Bedingt durch die Entwicklung des ländlichen Raumes braucht es insbesondere dort Maßnahmen, um die Herausforderungen zu meistern. Die verkaufsoffenen Sonntage werden als eine Teillösung diskutiert. (14.11.2017)

"Die starken Pendlerbewegungen beeinflussen das Kaufverhalten der Einwohner. Weg von ihrer Heimatstadt, dahin, wo sie arbeiten", sagt Karl Ludwig Böttcher, Geschäftsführer vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Es brauche eine Attraktivitätssteigerung – auch als Pendant zum Onlinehandel. "Wir wollen nicht, dass Geschäfte rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche geöffnet haben", fährt er fort. Aber die verkaufsoffenen Sonntage würden die Attraktivität der Innenstädte steigern und den Fokus wieder auf eben diese verlagern. Es brauche zudem eine gemeinsame Wirtschaftsförderung von Berlin-Brandenburg. Die verkaufsoffenen Tage seien ungleichmäßig verteilt, wodurch Brandenburg einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Berlin erhalte. Berlin habe zehn Regelungen für offene Sonn- und Feiertage, Brandenburg hingegen fünf. So resümiert Böttcher bei der "6. Fachtagung Stadt und Handel – Allianz für Innenstädte" in Bernau: "Berlin ist ungebremst".

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