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Digital von Geburt an

E-Geburt soll ab Frühjahr 2018 kommen

Um frische Eltern mehr zu entlasten, möchte Bremen im Frühjahr 2018 Anmeldungen digitaler gestalten. (Foto: JMG, pixelio.de)
Um frische Eltern mehr zu entlasten, möchte Bremen im Frühjahr 2018 Anmeldungen digitaler gestalten. (Foto: JMG, pixelio.de)
Bremen möchte im kommenden Frühjahr das Projekt E-Geburt Realität werden lassen. Nach der Geburt sollen Eltern durch eine Unterschrift die notwendigen Verfahren in Gang setzen. Steuerbehörde, Kindergeldstelle und Standesamt erhalten damit die Erlaubnis die Daten untereinander austauschen und somit das Kindergeld auszuzahlen. (25.10.2017)

„Im öffentlichen Dienst wurde es bisher oft für ausreichend gehalten, Formulare zum Download ins Netz zu stellen. Das ist aber nicht wirklich vom Nutzer hergedacht“, sagt der IT-Direktor der Finanzbehörde, Martin Hagen. Behördengänge sowie Wartezeiten sind direkt nach der Geburt umständlich. Auf der Basis könne in Zukunft die Geburtsurkunde und ein vorausgefüllter Elterngeldantrag ermöglicht werden. „Wir wollen das System deshalb auf Antragslosigkeit umstellen“, so Hagen.

Dafür müsse das Bundesgesetz angepasst werden. „Wahrscheinlich gehen dafür noch zwei Jahre ins Land“, sagt der IT-Direktor. Die nächsten Monate würden verwendet werden, die technischen Voraussetzungen für den Datenaustausch zwischen den beteiligten Behörden zu ermöglichen. Die Hansestadt wäre damit das erste Bundesland, dass die Digitalisierung in den Kreißsaal transportiert. Das Nachbarland Österreich hat diese Prozesse bereits digitalisiert. 

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