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Sachsen fördert die Ladeinfrastrukturen…

und koppelt dies an den Ausbau von Stromspeichern

Das Landesprogramm zur Förderung dezentraler Stromspeicher wird im Freistaat fortgesetzt. Diese sollen eine flexiblere Stromgewinnung durch Photovoltaikanlagen vorantreiben und die Entlastung der Netze fördern. Hierfür sollen im Jahr 2018 nochmals 3,5 Millionen Euro bereitgestellt werden. Aber eine weitere Neuerung geht damit einher. (02.01.2018)
Erneuerbare Energie vielseitig vorantreiben: Sachsen ermöglicht ab 2018 die Förderung von Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge in Kombination mit dem Ausbau von Stromspeichern. (Foto: BS/Petair,fotolia.de)

"Neu ist, dass nun auch Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge gefördert werden können, sofern diese in Kombination mit einem neuen Stromspeicher oder Nachrüstsatz beantragt werden", so Wirtschaftsminister Martin Dulig. Dies solle die Verknüpfung von Mobilität und Strom verbessern.

Neben einer höheren Fördergrenze, die sich bis zu 50.000 Euro beziffern könne, würden auch die Fördersätze angepasst. Diese würden Zuwendungen in Höhe von 1.000 Euro für konventionelle Stromspeicher zulassen. Hinzu käme ein Leistungsbetrag von 200 Euro pro kWh Nutzkapazität. Wohingegen die mit den Stromspeichern verknüpften Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge mit einer Zuwendung von 400 Euro pro Ladepunkt AC und 1.500 Euro pro Ladepunkt DC bezuschusst würden.

"Mit der Erhöhung des Maximalfördersatzes ermöglichen wir eine finanziell attraktive Förderung für größere Stromspeicher in Kommunen und Unternehmen, die Ihre Eigenversorgungsquote mit dem selbst produzierten Strom erhöhen wollen. Wir denken da vor allem auch an Quartierspeicher", ergänzt Dulig.

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