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200 Prozent mehr ÖPP

2011 sei für ÖPP-Vorhalben ein Wendejahr gewesen, so sich Bernward Kulle, Vorstandsmitglied der ÖPP Deutschland AG. (Foto: BS/Partnerschaften Deutschland AG)
2011 sei für ÖPP-Vorhalben ein Wendejahr gewesen, so sich Bernward Kulle, Vorstandsmitglied der ÖPP Deutschland AG. (Foto: BS/Partnerschaften Deutschland AG)
Das Investitionsvolumen für Öffentlich-Private Partnerschaften-(ÖPP-) Projekte ist im Jahr 2011 deutlich gestiegen: Es nahm gegenüber dem Vorjahr um 200 Prozent zu. Dies ist das Ergebnis des Jahresberichtes "Öffentlich-Private Partnerschaften in Deutschland 2011", den die ÖPP Deutschland AG gestern in Berlin vorgestellt hat. (08.05.2012)

Wurden im Jahr 2010 lediglich 384 Millionen Euro investiert, so stieg dieser Wert für das Jahr 2011 auf etwa 1,15 Milliarden Euro. 16 ÖPP-Projekte wurden vertraglich abgeschlossen, im Vorjahr waren es 15 Projekte. Die Zahlen basieren auf der vom Unternehmen im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BVBS) betreuten PPP-Projektdatenbank.

"Damit war das Jahr 2011 ein Wendejahr", so sich Bernward Kulle, Vorstandsmitglied der ÖPP Deutschland AG. Es könne ein deutlich gewachsenes Interesse an ÖPP verzeichnen werden, das sich in der Anzahl der neuen Planungen und Ausschreibungen manifestiere. Mehr als 100 Projekte befänden sich gegenwärtig in der Projektpipeline. Diese haben sich damit gegenüber 2010 mehr als verdoppelt.

"Nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete sind wieder Kapazitäten in der öffentlichen Verwaltung frei geworden, um ÖPP-Projekte zu planen und umzusetzen", erläutert Kulle die positive Entwicklung. Auch hätten sich die nach wie vor herrschenden Erschwernisse bei der Finanzierung aufgrund der Finanzierungsstruktur der ÖPP-Projekte nicht so stark ausgewirkt wie befürchtet. "Weitere Standardisierungen haben ebenfalls dazu beigetragen, das Interesse an ÖPP zu fördern." So habe sein Unternehmen 2011 Musterunterlagen für ÖPP-Mittelstandsprojekte entwickelt.

Neben der Verteilung der ÖPP-Projekte auf die Gebietskörperschaften und verschiedenen Sektoren analysiert der Jahresbericht auch die Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten: Im Ergebnis liege bei den 106 ausgewerteten ÖPP-Projekten der Kostenvorteil bei durchschnittlich etwa 14,7 Prozent. Ausgewertet wurden zudem die Vertragsmodelle, die Finanzierungsstrukturen und die Verfahrensdauer. Ausführliche Informationen dazu sind hier abrufbar.

Transparenzbericht online

Um die Akzeptanz für die Beschaffungsvariante ÖPP weiter zu fördern, hat die ÖPP Deutschland AG auf ihrer Website gestern auch den Transparenzbericht zum Behördenzentrum Heppenheim veröffentlicht. "Indem wir diesen und künftig weitere ÖPP-Verträge offenlegen, wollen wir dem unberechtigten Vorwurf der Intransparenz entgegenwirken", betont Kulle. Der detaillierte Transparenzbericht ist hier einsehbar.

Jahresbericht "Öffentlich-Private Partnerschaften in Deutschland 2011"

lkm




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