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Sicherheitspolitischer Dialog am BiZBw

Organisationsbereich CIR "überfällig"

Generalmajor Ludwig Leinhos bei seinem Vortrag in Mannheim.
(Foto: BiZBw/Gudula Hertzler-Heiler)
Generalmajor Ludwig Leinhos bei seinem Vortrag in Mannheim. (Foto: BiZBw/Gudula Hertzler-Heiler)
Der designierte Inspekteur des neuen Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr, Generalmajor Ludwig Leinhos, stellte Anfang der Woche als Hauptredner einer Abendveranstaltung am Bildungszentrum der Bundeswehr (BiZBw) in Mannheim in seinem Vortrag die Vorteile der zunehmenden Digitalisierung für den Einzelnen, aber auch für die Bundeswehr heraus. (17.03.2017)

Bei seinen weiteren Ausführungen ging er dann aber auf die "Kehrseite der Medaille" ein, indem er diverse Gefahrenpotenziale benannte, die tagtäglich und vor allem weltweit eingesetzt würden. Als Beispiele nannte General Leinhos Daten- und Identitätsdiebstahl, Datenmanipulation und absichtliche Datenverschlüsselung auf Laufwerken, Hacker-Angriffe auf IT-Systeme von Firmen und Verwaltung – bis hin zur physischen Zerstörung von IT-Systemen.

Auch und gerade deshalb sei die Gründung des neuen militärischen Organisationsbereiches CIR "überfällig", so der künftige Inspekteur. Hinzu komme, dass viele Großwaffensysteme der Bundeswehr wie Flugzeuge, Schiffe oder Panzer aus einer Vielzahl von IT-Komponenten bestünden – sog. "embedded IT" –, die es zu schützen gelte. Mit der neuen Organisationsstruktur könnten bereits vorhandene Fähigkeiten in der Bundeswehr effektiv zusammengeführt werden, um auch ressortübergreifend zusammenzuarbeiten.

por




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