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Zusammenarbeit im Bereich Cyber-Sicherheit

BSI-Präsident zu Besuch im KdoCIR

Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur CIR, (l.) und BSI-Präsident Arne Schönbohm (Foto: Pump/ PIZ CIR)
Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur CIR, (l.) und BSI-Präsident Arne Schönbohm (Foto: Pump/ PIZ CIR)
Das Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) streben eine Intensivierung der Zusammenarbeit beim Schutz vor und der Abwehr von Bedrohungen für informationstechnische System an. Darüber verständigten sich der Inspekteur des Cyber- und Informationsraums Generalleutnant Ludwig Leinhos und BSI-Präsident Arne Schönbohm. (09.08.2017)

„Das Kommando CIR ist für uns als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ein wichtiger Partner beim gemeinsamen Ausbau der gesamtstaatlichen Cyber-Sicherheitsarchitektur“, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm bei seinem Besuch des Kommandos CIR in Bonn im Juli. Im Gespräch mit dem Inspekteur CIR Leinhos informierte sich Schönbohm über den neuen Organisationsbereich der Bundeswehr und das im Aufbau befindliche neue Lagezentrum des KdoCIR. Dort soll die Lage im Cyber- und Informationsraum umfassend abgebildet werden. Erkenntnisse sollen in Teilen auch anderen Stellen im Rahmen behördenübergreifender Kooperation zur Verfügung gestellt werden.

"Mit dem Cyber-Abwehrzentrum ist der erste Schritt für operative Zusammenarbeit staatlicher Stellen zur besseren Koordinierung von Schutz- und Abwehrmaßnahmen bereits 2011 gegangen", so der Inspekteur CIR Leinhos. "Für uns gilt es diese bereits bestehende Zusammenarbeit der verschiedenen Sicherheitsbehörden weiterzuentwickeln, auszubauen und so einen noch größeren Beitrag zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge zu leisten".

Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum war unter Federführung des BSI als Plattform für die Zusammenarbeit staatlicher Stellen geschaffen worden. Beteiligt sind unter anderem das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt. Die Bundeswehr, die bisher mit dem Militärischen Abschirmdienst beteiligt ist, unterstützt den Weiterentwicklungsprozess des Abwehrzentrums gemäß der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland von 2016. „Künftig wollen wir eingebunden in eine gesamtstaatliche Cyber-Sicherheitsarchitektur das militärische Cyber-Lagebild auch anderen Institutionen zur Verfügung stellen“, so Leinhos.

stb




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